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Das Chorwochenende in Rendsburg – 29./30.11.2008

Jedes Jahr vor unseren vorweihnachtlichen Auftritten, gekrönt von den Weihnachtskonzerten in der Laeiszhalle, in diesem Jahr am 21.12.2008, zieht es uns in die weitere Umgebung Hamburgs. Nach unserem ersten Besuch im Frühjahr im Nordkolleg in Rendsburg freuten wir uns schon vor der Reise auf zwei ereignisreiche Tage in der Nähe des Nord-Ostsee-Kanals. Dieses konzen- trierte Arbeiten vor den Auftritten soll die Sicherheit bringen, um vor unserem kritischen Publikum bestehen zu können. Es ist jedes Mal eine neue Herausforderung für den Chorleiter und uns Sänger, auch wenn manche glauben mögen, das sei ja inzwischen alles nur Routine. Ist es eben nicht...

Peter Linska erwartete schon die 62 aktiven Sangesfreunde, als der Bus planmäßig eintraf. Um 11:00 Uhr traten wir zu Lockerungsübungen und zum Einsingen im Pavillon an. Dieser acht-eckige Raum zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Akustik und – wie unser Chorleiter, Kazuo Kanemaki, feststellte - durch einen Bösendorfer-Flügel aus. Seine Besonderheit: Neben den üblichen 88 Tasten vom hohen C bis zum tiefen A gibt es noch vier weitere, schwarze Tasten bis hinab zum Subkontra F, die aber in der Klavierliteratur so gut wie keine Bedeutung haben. Ausgesprochen gut gelaunt begannen wir dann mit den Proben. Der erste Teil war kurz und knapp, da um 12:30 Uhr ein üppiges Mittagsbüffet auf uns wartete. Wie schon im Frühjahr muss man die Küche in den höchsten Tönen loben. Neben dem Hauptgericht gab es ein umfang- reiches Salatbüfett, Obst, Joghurt, Saft, Kaffee und Tee und natürlich diverse Nachtischköst-lichkeiten.

Der Probennachmittag wurde durch eine Kaffeepause unterbrochen, die uns wieder frischen Schwung bringen sollte, so dass wir um 18:00 Uhr sagen konnten: Der erste Tag war erfolgreich abgeschlossen, obwohl Kazuo Kanemaki natürlich an vielen Stellen noch feilen wollte. Aber dafür hatten wir ja den zweiten Tag. Da es zu den Proben natürlich nur Wasser zu trinken gab, war für die meisten das Abendessen das Signal, mit einem Bier den Durst zu löschen. Denn eine Sängerkehle ist nun mal kein Trockenboden. Mit anderen Worten, es war die Vorbereitung auf den gemütlichen Abend, der um 19:30 Uhr begann. Nicht alle konnten von Beginn an dabei sein, denn der Musikausschuss tagte und legte die Titelauswahl fest, die im kommenden Jahr auf unserer neuen maritimen CD erscheinen soll.

Ein gemütlicher Abend wurde es wirklich. Bei Bier und Wein stieg die Stimmung ständig, weil Klaus Grzybowski wieder einmal auf seinem Akkordeon alle Register zog, um die Sangesfreunde zu lautstarkem Mitsingen zu animieren. Als später hier und da schon einige Stühle frei wurden und man näher zusammen rückte, kam mit der schönen „Isabella von Kastilien“, Solopart Otto Kadel und „Schleiertanz“ von und mit Wolfgang Schehlmann, so langsam der Höhepunkt des Abends in greifbare Nähe. Bei allem Singen und Fröhlich sein gab es immer wieder Gespräche untereinander über dies und das und jenes. Und das ist der eigentliche Sinn eines solchen gemütlichen Zusammenseins, den Zusammenhalt untereinander zu stärken und zu pflegen.

Die Ersten standen am nächsten Morgen schon pünktlich um 07:30 Uhr zum Frühstück vor der Kantinentür. Warme Brötchen, Rührei, Kaffee und so weiter und so weiter machten das frühe Aufstehen sofort wieder wett, denn wir sollten ja noch die letzten Unebenheiten ausbügeln. Aber bevor die Morgenprobe begann, konnte wer wollte noch einen Spaziergang bei trübem, aber trockenem Wetter am Nord-Ostsee-Kanal wagen. Schnell waren die 3 Stunden Probe danach vergangen, als es schon wieder hieß: Mittagessen! Ein richtiger Sonntagsschmaus!

Essen macht müde. Da konnte es Peter Horn nicht lassen, uns zu Beginn der letzten Probe mit einer Geschichte über seinen Erbonkel, den er großzügig mit einem Gutschein beschenkt hatte, zu Lachstürmen hinzureißen. Das half, das Restprogramm zügig abzuarbeiten. Und ich denke, Vorsitzender, Geschäftsführer und Chorleiter waren zufrieden mit dem, was in diesen zwei kurzen Tagen ohne Zwischenfälle geleistet wurde.                                                         

Der Bus wartete schon, als wir Sänger das Nordkolleg gegen 15:00 Uhr verließen. Als Fazit bleibt zu sagen, dass solche Chorwochenenden die Gemeinschaft stärken und uns optimal auf die kommenden Aufgaben vorbereitet sehen.

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