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Glückstädter Herbstklänge am 02.11.2008

Nicht nur zum Matjesessen im Juni werden freundschaftliche Kontakte zum MGV Quartett „Lied hoch“ Glückstadt unterhalten. Auch unser gemeinsamer Chorleiter, Kazuo Kanemaki, ist ein Bindeglied zwischen diesen beiden Chören, die schon in der Vergangenheit gemeinsame Konzerte gegeben haben. Glückstadt, diese vom dänischen König Christian IV. im Jahre 1617 gegründete Stadt an der Elbe, hat eine wunderschöne Stadtkirche in der am 2. November 2008 das Konzert „Glückstädter Herbstklänge“ stattfand. Neben dem Polizeichor Hamburg war als weiterer Gastchor der Kreutzer-Chor Hamburg unter der Leitung von Dieter Podszus geladen.

Eine vollbesetzte Stadtkirche erwartete die drei Chöre. Die Ansprachen von Pastor Thomas-Christian Schröder und dem Vorsitzenden von „Lied hoch“ Glückstadt, Klaus Rix, stimmten die Zuhörer auf das Kommende ein. Mit dem gemeinsam gesungenen „Im Abendrot“ von Franz Schubert begann das abwechslungsreiche Programm. Aus der Liedfolge von „Lied hoch“ ist besonders „Die Post“ mit dem hervorragend gespielten Trompeten-Solo zu erwähnen, die einen ersten Höhepunkt darstellte.

Der Kreutzer-Chor folgte mit Melodien aus „Maske in Blau“. Die Sängerkehlen konnten sich danach ausruhen, denn das virtuose Akkordeon-Duo, Gunda Teschner und Monika Brutscher, brachten den 3. Satz aus der Bulgarischen Suite von Wacheslav Semjonow mit seiner ganzen Klangfülle den Zuhörern nahe. Donnernder Applaus war der Lohn. Jetzt betrat der Polizeichor den Altarraum, um mit der „Legende von den 12 Räubern“ mit unserem bewährter Bass-Solisten Walter Wozny, dem Echochor „Im Wald“ und „Trösterin Musik“ bewährtes Liedgut zu Gehör zu bringen. Zum Abschluss des ersten Konzertabschnitts entließen MGV „Lied hoch“ und PCH dann mit der gemeinsam gesungenen „Landerkennung“ von Edvard Grieg die Zuhörer in die Pause.

Der zweite Teil des Programms war volkstümlicher. Mit dem „Elbsegler“ erschien der Polizeichor nach der Pause zum maritimen Teil. Seemannslieder und Shanties erklangen, begleitet von unserem Akkordeonisten, Henning Claasen. Auch das Quartett „Lied hoch“ Glückstadt schloss sich mit Seemanns- und Folklore-Liedern an. Das Publikum ging immer begeisterter mit, als dann der Kreutzer-Chor noch ein Potpourri von Udo-Jürgens-Hits darbot.

Was wäre ein Chor-Konzert ohne ein Finale mit Opernchören. Diesmal wurden von allen Mitwir-kenden gemeinsam der „Jägerchor“ aus dem „Freischütz“ und zum Schluss der „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“ gesungen.

Applaus brandete auf und wollte kein Ende nehmen. Leider wurde das begeisterte Publikum nicht mit einer Zugabe belohnt, die es vergeblich einforderte.

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