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Vorweihnachtliche Auftritte im November und Dezember 2009

Es sind immer wieder die Rufe, die den PCH in der Vorweihnachtszeit erreichen: Bitte singt bei unserer Feier. Diesem Wunsch kommen die Sänger gerne nach, denn es gilt den meist älteren und benachteiligten Bürgern unserer Stadt. eine Freude zu bereiten..

Unsere „Tournee“ begann schon mit dem ersten Auftritt am 23.11.2009 im Bürgerhaus Wilhelmsburg zum Jahrestreffen des Seniorenkreises der IG B(ergbau) C(hemie) E(nergie) Bezirk Hamburg/Harburg. Pünktlich trafen die 43 Sänger ein, denn es galt vor dem Auftritt das Kuchenbuffet zu genießen. Bei diesem Termin ging es noch nicht ganz adventlich und damit weihnachtlich zu. Entsprechend hatte der Musikausschuss ein gemischtes Programm vorbereitet. Dem Sängergruß folgte die Begrüßung durch unseren Vorsitzenden, Peter Hinsch, der seiner Freude darüber Ausdruck gab, dass der PCH zum wiederholten Male an diesem Nachmittag im Bürgerhaus zu Gast sein durfte. Dann übergab er das Mikrofon an unseren Moderator, Peter Horn, der launig und gekonnt durch das Programm führte. Mit kleinen Anekdoten und Scherzen gespickt, brachte er das Publikum wiederholt zum Lachen und sorgte für eine angenehme Stimmung. Im ersten Teil erklangen besinnliche Lieder von „Wenn ich ein Glöcklein wär‘“ bis hin zum „Schifferlied zur Weihnacht“. Zwischen den Liedern musste zeitweise das Klavier hin und her bewegt werden. Das war deutlich zu hören und ein paar Tropfen Öl hätten den Rollen sicherlich gut getan. Aber das Publikum im vollbesetzten Saal ließ sich dadurch nicht irritieren, sondern belohnte unsere Beiträge mit lautem Applaus. Der zweite Teil war lebhafter und begann mit „Aus der Traube in die Tonne“, „Mala Moja“ und der„Schönen Isabella“. Als Klaus Grzybowski in die Tasten seines Akkordeons griff, erklangen Seemannslieder und Shanties, die vom Publikum teilweise mitgesungen wurden. Ja, was macht der PCH, wenn der Applaus nicht enden will und Zugabe-Rufe zu hören sind? Der Chorleiter, Kazuo Kanemaki, setzt sich ans Klavier und beginnt mit dem Vorspiel zum Gefangenenchor aus „Nabucco“. Immer wieder gern gehört und ein Erfolg zum Abschluss eines Auftritts. Unser Vorsitzender bedankte sich und die Sänger konnten nach einem gelungenen Auftritt zufrieden nach Hause fahren.

Zwei Wochen später, am 02.12.2009, standen – man kann schon sagen: wie in jedem Jahr – nach einer üppigen Kaffeetafel 53 Sänger im großen „Hermann-Boßdorf-Saal“ des Hamburg-Hauses am Doormannsweg. Der Saal ist übrigens nach dem Dramatiker und Balladendichter Hermann Boßdorf (1877 – 1921) benannt, der zusammen mit Fritz Stavenhagen die niederdeutsche Bühne begründete. Das Ohnsorg-Theater spielt noch heute Stücke dieses Dichters. Nach der Begrüßung präsentierte der PCH gegenüber dem Auftritt in Wilhelmsburg ein leicht gekürztes Programm, da vor und nach unserem Auftritt eine Combo aus dem Polizeiorchester die Besucher der Adventfeier des RentnerSeniorenkreises der IG B(auen) A(grar) U(mwelt) unterhielt. Unser Vorsitzender, Peter Hinsch, und unser Moderator, Peter Horn, hatten es nicht leicht, sich verständlich zu machen, da ein Mikrofon nicht zur Verfügung stand. Trotzdem freuten sich die ersten Reihen über die Ansagen des Moderators. Als zum Schluss der „Gefangenenchor“ als Zugabe nicht reichte, probierte es der PCH mit „O, du fröhliche“. Das gelang leider nicht wie gewohnt, da sich der Chor an diesem Tag als nicht sehr textsicher erwies. Trotz dieser kleinen Panne lud uns der Vorsitzende der IG BAU, Herr Schorlemmer, schon vorsorglich zur nächsten Adventsfeier am 01.12.2010 ein. Wir werden kommen ...

Das nächste Termin war am 12.12.2009 bei der Weihnachtsfeier für behinderte, einsame und hilfsbedürftige Menschen, die die Firma Vattenfall jedes Jahr einlädt. Nach dem Einsingen ging es hinüber ins das Betriebsre- staurant, wo die Eingeladenen bereits auf uns warteten. Durch das weihnachtliche Programm führte unser Geschäftsführer, Sigi Harder, der auch einige wissenswerte Details zu Komponisten und Werken beisteuerte. Mit dem „Schifferlied zur Weihnacht“ sollte unser Vortrag zu Ende gehen, aber mit ihrem Applaus forderte das Publikum noch eine Zugabe heraus, den Gefangenenchor. Mit belegten Brötchen und verschiedenen Getränken wurden die 42 Sänger anschließend dann auf das Beste versorgt.

Der vierte und letzte Auftritt auf einer Weihnachtsfeier in diesem Jahr war am 16.12.2009 in der Ernst und Claere Jung-Stiftung in Hamburg-Othmarschen, deren prominenteste Bewohnerin wohl Heidi Kabel sein mag. Ernst Jung (1896 – 1976), der die Stiftung ins Leben rief, war ein erfolgreicher Reeder und Öl-Importeur. Da er kinderlos blieb, gründete er zusammen mit seiner Ehefrau 1967 zwei Stiftungen für Altenheime und die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, die jedes Jahr den mit € 250.000,00 höchstdotierten deutschen Medizin-Preis, den Ernst-Jung Preis für Humanmedizin, vergibt. In der schönen Anlage war der Veranstaltungsraum weihnachtlich geschmückt, als wir mit 36 Sängern einmarschierten. Der Leiter der Einrichtung, Herr Udo Wunderlich, begrüßte die Bewohner und freute sich, den Polizeichor Hamburg für diese Feier gewonnen zu haben. Ein umfangreiches Programm hatten wir uns vorgenommen. Begonnen wurde mit drei maritimen Liedern, wie unser Moderator, Otto Kadel, anmerkte, begleitet natürlich von unserem Akkordeonisten, Klaus Grzybowski, der uns auch bei der „Schönen Isabella“ zur Seite stand. Der Übergang zu Weihnachtlichem gelang mit „Wenn ich ein Glöcklein wär“. Acht Lieder zur Weihnachtszeit erfreuten die Bewohner im vollbesetzten Saal. Bei vielen Liedern sang das Auditorium kräftig mit, ein Zeichen dafür, dass unser Programm gut angenommen wurde. Auch hier mussten wir als Zugabe noch den Gefangenenchor aus „Nabucco“ zum Besten geben.

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