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Auf einen Tag zur Mecklenburgischen Seenplatte       08.09.2011      

In Anbetracht eines kolossal überfrachteten Terminkalenders bis zu unseren Vorweihnachtlichen Festkonzerten am 03.12.2011 und eines positiven Kontostandes, sah sich der Vorstand in der Lage und nahezu aufgefordert, den Sängern und deren Ehefrauen und Partnerinnen einen schönen Ausflug zu bescheren. . Dieser Einladung folgten 88 Personen, die um 08:30 Uhr am Berliner Tor erwartungsfroh und gut gelaunt in die Busse stiegen.

Wie immer bei solchen gemeinschaftlichen Ausfahrten war der Geräuschpegel im Bus schon überdurchschnittlich hoch, was auf eine ausgeprägte Kommunikation untereinander zurückzuführen war. Gegen 11:30 Uhr erreichten wir unser Ziel: Mirow, die Kleinstadt mitten in der Mecklenburgischen Seenplatte. Der Bus hielt direkt vor der Johanniter-Kirche und der Schlossinsel, wo uns schon „de Utroper“ in seiner Tracht herzlich willkommen hieß und uns einiges aus der wechselvollen Geschichte Mirows erzählte. Mit ihm erkundeten wir zunächst die Johanniterkirche mit seiner Fürstengruft, in der die Herzöge von Mecklenburg-Strelitz beigesetzt sind. Dann bewunderten wir die Schlossinsel mit der vorgelagerten Liebesinsel. Hübsch angelegt ist das kleine Schloss mit dem gegenüber liegenden Kavaliershaus. Hier wuchs auch Sophie Charlotte auf, deren 250jähriges Krönungsjubiläum zur englischen Königin in diesem Jahr gefeiert wird.

Nach langer Busfahrt und so viel Geschichte stand der Sinn nach etwas Deftigem. Nach kurzem Weg erreichten wir bei einem Regenschauer das „Hotel an der Seepromenade“, wo uns vor der Tür das Personal mit einem Mecklenburger Korn empfing. Dazu spielte der Hausmusikant Wolfgang auf seinem Akkordeon vertraute Weisen. Für jeden war etwas dabei bei dieser üppigen Mittagstafel und alle ließen sich es gut schmecken. Für die gute Stimmung sorgte auch das freundliche Personal, das immer wieder für Nachschub sorgte.

Um 14:00 Uhr war die Abfahrt der „Königin Sophie Charlotte“ angesagt, einem Dampfer, der uns vom Mirower See aus über den Granzower Möschen, den Kleinen und Großen Kotzower See bis zum Leppinsee und zurück durch eine wunderschöne Naturlandschaft brachte. Dabei durchquerten wir auch das Seerosen-Paradies. Leider war die Blütezeit schon vorbei, aber man konnte erahnen, welche Pracht sich zum Frühling/Sommer hier zeigt. Während der Fahrt griff unser Vorsitzender, Peter Hinsch, zum Mikrofon und stellte die nächste Chorreise vor, die uns nach Wien führen wird. Sofort wurden Anmeldelisten herumgereicht, da, wie er es ausdrückte, die „Entscheider“ (die Frauen und Partnerinnen der Sänger) mit an Bord waren. 50 erste Anmeldungen für 2012 waren das erfreuliche Resultat dieser spontanen Umfrage. (Näheres dazu steht auf Seite 6.)

Bei reichlich Kaffee und Kuchen und mit einem Ständchen bedankte sich der Chor bei den Wirtsleuten und dem Personal für einen herrlichen Tag, bei dem uns auch die ständigen Regenschauer nicht die gute Laune verderben konnten.

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