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Rückblicke auf die letzten 10 Jahre Chorgeschichte.

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Weihnachtskonzerte am 19. Dezember 2015 in der Laeiszhalle                                

Die erste Chorprobe nach der Sommerpause fand Ende August statt. Seitdem waren die Weihnachtskonzerte in der Laeiszhalle, Hamburgs guter Stube, was die Musik betrifft, das Thema Nummer Eins bei Sängern und Vorstand. Vieles war vorzubereiten, um den über 2.800 zahlenden Zuschauern einen unvergesslichen Nachmittag oder Abend zu bereiten. Diese traditionelle Veranstaltung lebt von der Vielseitigkeit des Dargebotenen. Ob es die Programmauswahl ist oder neben dem Polizeichor Hamburg von 1901 die Gäste auf der Bühne, die in jedem Jahr neue Akzente setzen, obwohl viel Vertrautes im Programm zu finden ist. Denn das Ziel aller Überlegungen und Anstrengungen ist es, ein aufgeschlossenes Publikum gut zu unterhalten und damit auf Weihnachten einzustimmen. Das ist dem Chor auch in diesem Jahr wieder gelungen.
 32 Weihnachten Laeiszhalle
Zum Auftakt betraten alle Aktiven die große Bühne und begrüßten die Gäste mit dem „Gloria in Excelsis Deo“ von Antonio Vivaldi, dirigiert vom Ehrenchorleiter, Kazuo Kanemaki. Der Vorsitzende, Gerhard Dammann, hieß die Zuschauer herzlich willkommen, unter ihnen zahlreiche Ehrengäste, wie der Polizeipräsident und Schirmherr des Polizeichores, Ralf Martin Meyer, der Polizeiseelsorger Patrick Klein sowie der Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke.  Dann trat die Moderatorin der Konzerte, Theresa von Tiedemann hinzu, gekleidet in einem eleganten, in einem weinroten Abendkleid. In ihrer bekannt lockeren Art führte sie das Publikum durch das Programm. Sie kündigte eine Welturaufführung an, das „Wiegenlied“ von L. Belograsow. Mit „Swing low Sweet Chariot“ schwungvoll fortgesetzt. Rainer Maerz mit seiner sonoren Stimme übernahm den solistischen Teil. Der Polizeichor Das „Ave Maria“ von F. Biebl beendete den ersten Block, dirigiert von Masanori Hosaka, dem 2. Chorleiter. Das Programm wurde vom Cantus-Mädchenchor aus Kuldiga, Lettland, unter der bewährten Leitung von Maruta Rozite und Maruta Grigale fortgesetzt. Die Mädchen brannten ein Feuerwerk beschwingter, weihnachtlicher Lieder ab, unterstrichen von einer passenden Choreographie.
 
Imani Mchunu, die schon einmal kurz bei „Hark! The Herald Angels Sing“ zu hören war, sang die Arie der Lauretta „O, mio Babbino caro“ aus der Oper „Gianni Schicci“ von G. Puccini, begleitet von Naomi Shamban am Flügel.  Ihr kräftiger Sopran und ihre Ausstrahlung begeisterten das Publikum. Die Begeisterung setzte sich fort, als das dem Publikum vertraute Jugend-Sinfonieorchesters Ahrensburg die Bühne betrat. Professionell geleitet von Michael Klaue erfreute es die Zuhörer mit dem 2. Satz, dem Adagio, aus dem Klarinettenkonzert in A-Dur KV 622, von W.A. Mozart. Als Solistin an der Klarinette überzeugte wieder einmal Jessica Turnbull.
 
Gemeinsam vorgetragene Lieder haben ihren besonderen Reiz. „For the Beauty of the Earth“ von John Rutter und das “Ave verum corpus” von W.A. Mozart waren Beispiele für ein gelungenes Zusammenspiel von Chören und Orchester. Der langanhaltende Beifall bewies es. Die nachfolgende Pause brachte die nötige Erholung für das Publikum und die Aktiven. Als erste standen wieder die Sänger des Männerchores auf der Bühne, um im zweiten Teil Weihnachtliches zu singen. „Señora Donna Maria“ und „In Dulci Jubilo“ waren gelungene Beiträge zur Weihnachtszeit. „O Happy Day“, gemeinsam interpretiert vom Chor und der Sopranistin, Imani Mchunu, war ein Hörgenuss. Über 15 Minuten zeigten nun die Cantus-Mädchen mit „Do, Re, Mi“ oder „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“ ihr Können. Der Jubel wollte kein Ende nehmen, als zwei kleine Sängerinnen am Bühnenrand das Publikum mit ihrem Gesang verzauberten.
 
Aya Toikawa, die Sopranistin aus Japan studiert z.Zt. in Hamburg und freute sich sichtlich, vor einem so großen Publikum singen zu können. Sie überzeugte mit dem „Exultate Jubilate“ von W.A. Mozart am Nachmittag und am Abend mit dem „Ave Maria“ aus der Oper „Cavalleria Rusticana“ von P. Mascagni, begleitet von Naomi Shamban am Flügel. Das Jugend-Symphonieorchester brillierte mit der Ouvertüre aus der Oper „Macht des Schicksals“ von G. Verdi. Alle waren begeistert.
 
Abwechslung ist ein Geheimnis des Erfolges der Weihnachtskonzerte des Polizeichores Hamburg. Es wurde es wieder still im Saal als „Süßer die Glocken …“ stimmungsvoll erklang.  Als dann noch die erste Strophe von „Stille Nacht“ bei gedämpfter Bühnenbeleuchtung gesummt wurde, war Weihnachten zum Greifen nahe. Als der Applaus verebbt war, sammelten sich alle Mitwirkenden zum Schlussbild und überraschten das Publikum mit „Laudate Dominum“ von W.A. Mozart. Das anschließende „Halleluja“ aus dem „Messias“ von Georg Friedrich Händel darf in keinem Weihnachtskonzert fehlen. Beifall und Jubel genossen die Aktiven, als der Vorsitzende des Polizeichores den Solisten, den Chor- und Orchesterleitern sowie der Moderatorin dankte und ihnen einen winterlichen Blumenstrauß überreichte. Er wünschte allen im Saal ein frohes Fest und ein glückliches neues Jahr. Auch wies er noch auf die Konzerte im kommenden Jahr hin und lud Interessierte zu einem offenen Singen ins Polizeipräsidium ein. Mit Weihnachtsmannmützen auf dem Kopf sangen alle gemeinsam mit dem Publikum „O, du fröhliche, o, du selige“.
 
Es ist schon ein beglückendes Erlebnis, so vielen Menschen in der Vorweihnachtszeit Freude zu bereiten. Dafür hat sich alle vorausgegangene Mühe gelohnt.


Ein Konzert in der Alsterpark-Residenz        16.12. 2015 

Eine mit einem goldenen Bändchen zusammengebundenes Festprogramm lud die Bewohner der Seniorenresidenz Alsterpark in der Rathenaustraße zur Weihnachtsfeier ein. Zum Konzert hatte die Leitung den Polizeichor Hamburg eingeladen, so wie schon einmal vor drei Jahren. 

Die Bewohner hatten das festliche Kaffeetrinken im vollbesetzten Restaurant bereits hinter sich, als sich die Sänger des PCH gegen 16:00 Uhr dort aufstellten. Der Vorsitzende des PCH, Gerhard Dammann, begrüßte die Bewohner und stellte kurz die Mitwirkenden vor, bevor der Chor mit vier getragenen Liedern das Programm eröffnete. Von „Reich mir deine Hand“ bis zu „Die Nacht“ reichte der musikalische Bogen, geleitet von Masanori Hosaka, dem 2. Chorleiter, und am Flügel begleitet von Eiko Okuno-Jürgensen. Nach diesem ersten Block waren die Solisten gefragt. Am Flügel bezauberte Eiko-Okuno-Jürgensen mit dem „Walzer Op. 64 Nr. 2“ von Friedrich Chopin und sie begleitete anschließend Aya Toikawa bei dem „Intermezzo“ aus der Oper „Cavalleria Rusticana“. Beide Beiträge wurden mit lautem Applaus belohnt, zumal die frische Art des Vortrags von Aya Toikawa den Bewohnern besonders gut gefiel. Klassisch ging es mit dem PCH unter der Leitung von Kazuo Kanemaki weiter. Bei „O, happy day“ zeigte Aya Toikawa einmal mehr ihre große Stimmfülle. Es folgten „Die Rose“, „Ich bete an die Macht der Liebe“ und vor der Pause La Vergine deg l’Angeli aus der Oper „La Forza del Destino“, ebenfalls mit der Gesangssolistin. 

Im zweiten Teil des Konzertes ging es weihnachtlicher zu. „Señora Donna Maria“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Hark! The Herold Angels sing“ waren die Titel, bevor mit „The little Drummer Boy“ das Publikum endgültig begeistert war. Die Begeisterung sollte sich fortsetzen, als Eiko Okuno-Jürgensen den „Hummelflug“ von Rimski-Korsakow brillant und virtuos zu Gehör brachte, aber auch das ruhigere „Alleluja“ von W.A. Mozart mit Aya Toikawa traf genau den Geschmack des Publikums, das sich nun auf den Abschlussteil freuen konnte, der mit dem „Ave Maria“ von F. Biebl begann. „Stille Nacht“, das „Schifferlied zur Weihnacht“ und „Weihnachtsglocken“ erklangen im festlich geschmückten Saal und die „Petersburger Schlittenfahrt“ setzte den fulminanten Schlusspunkt. Eines fehlte noch an diesem Tage, nämlich das gemeinsam gesungene „O, du fröhliche“. Damit verabschiedete sich der PCH endgültig von den prächtig unterhaltenen und zufriedenen Bewohnern der Alsterresidenz, auf die nun noch ein Tellerbuffet wartete. Die Geschäftsführung bedankte sich für das stimmungsvolle Konzert und der Polizeichor genoss die freundliche Bewirtung mit Kaffee und Kuchen, sowie die Würstchen und den Kartoffelsalat nach dem Konzert.


  Benefizkonzert in Rellingen                     29.11. 2015 
Über unseren Sänger John Harder, war der Wunsch der Ev.-luth. Kirchengemeinde Rellingen an uns herangetragen worden, im Rahmen eines Benefizkonzertes zur Sanierung der Orgel beizutragen. Diesem Wunsch kam der Polizeichor Hamburg gerne nach. So trafen sich 40 Sänger am 1. Advent nachmittags zu einem eindrucksvollen und abwechslungsreichen Konzert in der schönen spätbarocken Kirche, die von 1754 - 1756 von Cai Dose im Auftrag des dänischen Königs, Friedrich V., erbaut wurde. Dank der hervorragenden Akustik finden in der achtseitigen Kirche viele kirchenmusikalische Veranstaltungen statt.

Der Kantor der Gemeinde, Oliver Schmidt, begrüßte den Chor und das Publikum in der ausverkauften Kirche. Er dankte dem Chor für seinen Einsatz und konnte der Gemeinde mitteilen, dass mit den Einnahmen von 7.000,00 Euro aus diesem Konzert die Finanzierung der Orgelsanierung endgültig gesichert sei. Unser Vorsitzender, Gerhard Dammann, übernahm das Mikrofon, begrüßte das Publikum, gab einen kurzen geschichtlichen Abriss der Rellinger Kirche und leitete über zu den ersten vier Liedern, die „a capella“ sehr ruhig von dem 2. Chorleiter, Masanori Hosaka, dargeboten wurden. Vor dem zweiten Block präsentierten sich die Solistinnen des Abends, Eiko Okuno-Jürgensen, am Klavier mit dem Walzer Op. 64 Nr. 2 von Friedrich Chopin und anschließend Aya Toikawa, Sopran, mit dem Lied „Intermezzo“ aus der Oper „Cavalleria Rusticana, welches die Zuhörer begeistert beklatschten. Jetzt zeigten auch die Sänger unter der Leitung von Kazuo Kanemaki, was sie können. Mit „Die Rose“ begannen Sie, um dann zusammen mit den beiden Solistinnen mit „O, Happy Day“ ein Feuerwerk der guten Laune abzubrennen. Ruhiger ging es mit „Ich bete an die Macht der Liebe“ von D.S. Bortnjanski weiter. Mit „La Vergine deg l’Angeli“, aus der Oper „Die Macht des Schicksals“, gesungen vom Chor und Aya Toikawa, wurde Guiseppe Verdi gehuldigt.

Nach der Pause ging es im dritten Block mit weihnachtlichen Liedern weiter, die mit dem „Drummer Boy“ ihren Höhepunkt fanden. Der virtuos vorgetragene „Hummelflug“ von Rimski-Korsakow trug Eiko Okuno-Jürgensen donnernden Applaus ein. Der folgende Vortrag des ruhigeren „Alleluja“ von W.A. Mozart mit Aya Toikawa begeisterte das Publikum ebenso. Besinnlich wurde es im letzten Teil, eingeleitet vom „Ave Maria“ von Franz Biebl. Es folgten das „Schifferlied zur Weihnacht“, „Stille Nacht“ und die „Weihnachtsglocken“. Den furiosen Schlusspunkt setzte die „Petersburger Schlittenfahrt“. Der langanhaltende Applaus bewies, dass der Polizeichor Hamburger wieder einmal genau den Geschmack des Publikums getroffen hatte. Das sagte auch der Kantor, Oliver Schmidt, der sich beim Chor, den Solistinnen und den Chorleitern herzlich bedankte. Dann lief er auf die Empore, setzte sich an die sanierte Orgel und begleitete Chor und Publikum beim „O, du fröhliche“ - ein festlicher Ausklang eines gelungenen Konzerts. 


Auftritt bei Pflegen & Wohnen in Hamburg-Jenfeld                                 05.09. 2015 

Der erste offizielle Auftritt fand bereits zwei Wochen nach der Sommerpause statt. Durch die Vermittlung unseres Sangesfreundes Jürgen Wichmann war der Polizeichor Hamburg (PCH) eingeladen, beim großen Sommerfest im Holstenhof mitzuwirken. Unter dem Motto „Weltsprache Musik“ erwartete Bewohner und Gäste von 12:30 Uhr bis 18:00 Uhr ein buntes Programm mit vielen Künstlern, Spaß und Unterhaltung, wie es in der Einladung hieß. Vom Show-Musikkorps „Ahoy“, über Afrikanisches Trommeln, einem Drehorgelspieler, dem Clown Pauli, dem PCH bis hin zu „Ullis Gang“ reichte das vielfältige Programm für Groß und Klein. Hier galt es für den PCH sich mit seinem Können zu beweisen und den Gästen beste Unterhaltung zu bieten. DSCN0654
Wo das stattfinden sollte, war zunächst unklar. Beim Einsingen auf der Terrasse blendete uns strahlender Sonnenschein. Vorgesehen war der Auftritt dann auf dem Freigelände vor dem Holstenhof. Aber widrige Winde und plötzliche Regenschauer ließen einen Auftritt im Festzelt vor dem Café vernünftiger erscheinen. Nach dem Motto „alles zurück“ wurde umgezogen und sich neu aufgestellt. Zelt und Café waren vollbesetzt, als unser zweiter Chorleiter, Masanori Hosaka, mit „Hallo, hier Hamburg“ gegen 16:00 Uhr den Auftritt begann. Mit einem launigen Abriss über die Geschichte des PCH stellte unser Vorsitzender, Gerhard Dammann, den Chor und die beiden Gesangsblöcke vor, der maritimes Liedgut zu Gehör brachte. Der Bogen reichte von „Mein Hamburg“, über das „Friesenlied“ bis „It’s a long time ago“. Im zweiten Block, geleitet vom Chorleiter Kazuo Kanemaki, begeisterten „Rolling home“, der „Hamborger Fährjung“, „What shall we do with the drunken sailor“ und als Schluss der „Gruß aus Hamburg“ das Publikum. Besonderen Beifall bekamen die Solisten Otto Kadel, Jürgen Wichmann, Rainer Maerz und Walter Wozny, sowie unsere Akkordeonspieler Monika Brutscher und Yevgen Kuznetskyy.

 
Der dritte Block war neben dem „Conquest of Paradise“ eine Hommage an Udo Jürgens mit seinen bekannten Evergreens „Griechischer Wein“ und „Mit 66 Jahren“ - ist noch lange nicht Schluss, wie es am Ende heißt. Das war aber noch nicht das Ende, denn der PCH wünschte dem Publikum mit „Wochenend und Sonnenschein“ alles Gute und eine Zugabe durfte selbstverständlich nicht fehlen: der „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“ von Guiseppe Verdi, der bei der einen oder anderen Zuhörerin eine Träne der Rührung kam. - Mit anderen Worten: Der PCH hat sich wieder einmal als guter Repräsentant der Hamburger Polizei gezeigt, was an den Reaktionen des Publikums deutlich wurde. Als Dank der Heimleitung wurden die Sänger anschließend mit Grillwürstchen und Getränken verwöhnt.


                      

IPA-Grillfest                        29.08. 2015 
Strahlender Sonnenschein begrüßte in diesem Jahr die zahlreichen Gäste, die der Einladung zum Grillfest der IPA-Sektion Hamburg (IPA = International Police Association) gefolgt waren.

Im Polizeichor Hamburg (PCH) sind die beiden Sangesfreunde Hans-Joachim Schroeter und Wolfgang Schehlmann z.Zt. die treibenden Kräfte dieser langjährigen, freundschaftlichen Verbindung. 
Im Vereinshaus des Kleingartenvereins 142 am Rübenkamp und in den davor aufgestellten Zelten freuten sich alle auf einen unterhaltsamen Nachmittag. Gutes Essen und gute Unterhaltung gehören neben gutem Wetter eben zusammen. Nachdem der Vorsitzende, Wolfgang Hartmann, die Anwesenden begrüßt hatte, wurden die Gäste am Grill verwöhnt. Auch an den passenden Getränken mangelte es nicht. 
Mit „Hallo, hier Hamburg“ eröffnete der PCH unter Leitung von Rainer Maerz den Liederreigen. Der zweite Chorleiter Masanori Hosaka übernahm den weiteren Teil des Programms. Unterstützt wurden die Sänger von Yevgen Kuznetskyy am Akkordeon. Die Beiträge wurden mit viel Beifall bedacht. Bei mehr oder weniger alkoholhaltigen Getränken wurde viel geredet und gelacht, bis sich die Gesellschaft gegen 19:00 Uhr langsam auflöste und mit dem Gefühl nach Hause ging, wieder einmal einen schönen Nachmittag verlebt zu haben.


Von der Elbe an die Kieler Förde                                                      06.06. 2015 

40 Jahre, das ist ein stolzes Jubiläum. Seit 1975 singen die Männer des Polizeichores Kiel (PCK) nun schon erfolgreich in ihrer Stadt und im ganzen Land. Ganz bescheiden fing man damals mit 14 Polizeibeamten an. Erfolgreiche Jahre folgten, besonders die unter dem Vorsitz von dem langjährigen, ehemaligen Vorsitzenden, Harry Marschke, der im vergangenen Jahr leider verstarb, wie der jetzige 1. Vorsitzende, Hartwig Goldenbaum, betonte. Daher war es für den Polizeichor Hamburg (PCH) eine besondere Ehre, zu diesem Festkonzert eingeladen zu sein.PCH in Kiel 06.06.2015

Am Morgen machten sich daher 50 Sänger, begleitet von ihren Dirigenten Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka, sowie der Pianistin, Eiko Okuno-Jürgensen, mit dem Bus auf den Weg nach Kiel. Welch‘ eine Überraschung, als der PCH in der Forstbaumschule eintraf und uns der 2. Vorsitzende des PCK, Norbert Bujung, zum Mittagessen begrüßte. Ein vollbesetztes Ausflugslokal bei herrlichem Sonnenschein erwartete den PCH. Der Anlass war schnell gefunden: Fans und die Spieler des THW Kiel, die am Abend vorher zum 20. Male die Deutsche-Handball-Meisterschaft gewonnen hatten, feierten ihren Erfolg. Trotzdem klappte es mit dem vorbestellten Essen reibungslos. Gut gelaunt ging es dann an die „Arbeit“ in die Aula der Kieler Gelehrtenschule. Einsingen, Stellprobe und Soundcheck waren gerade beendet, als die ersten Gäste den Saal betraten und ihn nach und nach füllten.

Hartwig Goldenbaum begrüßte das Publikum und stimmte es auf einen fröhlichen Nachmittag ein. Mit Operetten- und Melodien zum Verlieben begann der PCK seinen Vortrag. Als Solistin wusste Marta Justyna Slogsnat, Sopran, mit polnischen und später spanischen Liedern zu überzeugen, am Flügel begleitet vom Dirigenten und Chorleiter des PCK, Imre Sallay, der sein ungarisches Temperament beim Dirigieren nicht leugnen konnte. Vor der Pause riss der PCH das Publikum mit vier exakt vorgetragenen Opernchören mit.

Den zweiten Teil des Konzertes eröffnete der PCH mit dem Echo-Chor „Im Wald“ von C.M. von Weber. Das Echo, gesungen von acht Sängern des PCH, kam zur Überraschung der Zuschauer vom Rang herab. Ein Effekt, den der PCH jedes Mal wieder genießt. Vier weitere stimmungsvolle Lieder folgten: Von „Bridge over Troubled Water“, „Frei wie der Wind“, „Oh, Champs-Elysees“ bis zum flotten „Zigeuner spiel uns auf“. Das Publikum reagierte mit großer Freude und verlangte eine Zugabe. Der Wunsch wurde mit dem „Gefangenenchor“ aus der Oper „Nabucco“ gerne erfüllt. Nach dem Vortrag der Solistin zeigten auch die Kieler Sänger ihr Temperament mit vier eingängigen Melodien von „La Golondrina“ bis zum Udo Jürgens Hit „Ich war noch niemals in New York“.

Die Sänger beider Chöre versammelten sich zum Schlussbild auf der Bühne. So fand das Konzert mit „Conquest of Paradise“ von Vangelis einen würdigen Abschluss. Das Publikum applaudierte, als der Vorsitzende sich bei den Solisten und Chorleitern mit Blumen und Wein bedankte.

Das sollte aber noch nicht das Ende dieses Tages sein. Mit dem Bus ging es zum Bürgerhaus Kronshagen, wo der Kommers stattfand. Der Geschäftsführer des PCH, Helmut Peters, ehrte als Delegierter des Bundesvorstandes des Chorverbandes der Deutschen Polizei, den Sänger des PCK, Heinz Koran, für seine 40jährige Chorzugehörigkeit mit der goldenen Ehrennadel. Der Vorsitzende des PCK trug noch einen geschichtlichen Rückblick des PCK vor und beide Chöre gaben ihre Visitenkarte mit einem Ständchen ab. Auch die Pianisten Eiko Okuno-Jürgensen und Imre Sallay ließen es sich nicht nehmen, am Flügel ihr virtuoses Können zu demonstrieren. Eine gelungene Veranstaltung ging damit zu Ende.


Mit Volldampf in den Mai                                                      1. und 2. Mai 2015

Das Hamburger Cruise Center lud den Polizeichor Hamburg von 1901 ein, die MSC Splendida am 1. Mai gebührend zu begrüßen, da sie zum ersten Mal in Hamburg festmachte. Das 2012 in Dienst gestellte Schiff der Extraklasse gehört zu den größten Kreuzfahrtschiffen dieser Welt.

Kalt war es an diesem Tag, die Bühne war besetzt durch die Instrumente einer anderen Band, sodass davor Aufstellung genommen werden musste. Der Chor bot viele stimmungsvolle Shantys und Seemannslieder. Leider begann es aber leicht zu regnen. Der Moderator, Marek Erhardt (Enkel von Heinz Erhardt), stellte den Chor in einem Interview mit dem Vorsitzenden des PCH, Gerhard Dammann, vor. Weil viele Sänger eine Erkältung befürchteten, vor allem in Hinblick auf das am nächsten Tag stattfindende Frühlingskonzert, begnügte sich der Chor mit einem halbstündigen Vortrag. Inzwischen hatte sich die Sonne wieder gezeigt und der Chor konnte ohne jede technische Unterstützung vor dem Eingang des Cruise Centers und vor hunderten von Passagieren sein restliches Repertoire zum Besten geben.


Der 2. Mai, welch‘ ein Tag! Ein Frühlingskonzert vom Feinsten, bei dem alles stimmte. Das Programm, die Ausführenden, der Moderator - und ein Publikum, das so zahlreich erschienen war wie noch nie zuvor zu einem Frühlingskonzert. Selbst das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite.

Mit dem Sinfonischen Blasorchester Lüneburg unter der Leitung von Jens Illemann und dem Frauenchor des Polizeichors Nürnberg, gut vorbereitet durch Pius Amberger, standen zeitweise mit dem Polizeichor Hamburg über 150 Aktive auf der Bühne. Ein grandioser Eindruck für das Publikum, sowohl optisch als auch akustisch. Das sollte sich gleich mit dem Eingangsstück zeigen, dem „Jubelchor“ aus der Oper „Lucia di Lammermoor“ von Gaetano Donizetti, das gemeinsam vorgetragen wurde. Der neue Vorsitzende des Polizeichores, Gerhard Dammann, begrüßte herzlich das Publikum und leitete dann über zum NDR-Rundfunkmoderator des Nachmittags, Carlo von Tiedemann. Mit seiner launigen Moderation unterhielt und informierte er die Zuhörer auf das Beste.

Unter der Leitung von Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka erklangen frühlingshafte Melodien, überzeugend begleitet von Eiko Okuno-Jürgensen am Flügel. Der Frauenchor aus Nürnberg präsentierte mit Jasmin Neubauer am Flügel und der Sopranistin Lisa Schollp Lieder von Tschaikowsky und Rossini.

Mit drei Stücken zeigte das Sinfonische Blasorchester Lüneburg sein Können. „The Typewriter“ von Leroy Anderson löste dabei den größten Jubel aus, denn der Schlagzeuger bediente dazu im Takt eine alte Schreibmaschine.

Die Konzerte des Polizeichores Hamburg sind besonders wegen ihrer Vielseitigkeit beliebt, was der russische Bass, Anatoly Safiulin, mit seinen Soli eindrucksvoll bewies. Mit „Profetus“ von Rimski-Korsakov und „Der Floh“ von Mussorgski zeigte er seine Klasse. Der Männerchor ließ aus der Oper „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven den „Gefangenenchor“, sowie „Exodus“ aus dem gleichnamigen Film erklingen. Mit dem fröhlichen „Zigeuneurchor“ aus der Verdi-Oper „Der Troubadour“ zeigten beide Chöre und das Orchester wozu sie stimmlich und instrumental in der Lage sind.

Nach der Pause präsentierte der Polizeichor Hamburg Shantys und Seemannslieder. Jedes Lied für sich von „I am sailing“ bis hin zu „Nimm mich mit Kapitän auf die Reise“ war ein voller Erfolg. Das Publikum quittierte die Leistung mit stürmischem Applaus und Bravo-Rufen. Anerkennung und Begeisterung erzielte Anatoly Safiulin solistisch mit „Schwarze Augen“. Ebenso begeisterten er und der Polizeichor Hamburg mit „Die Legende von den 12 Räubern“.

Der Frauenchor des Polizeichors Nürnberg unterhielt weiter mit fröhlichen und swingenden Volksliedern und Operettenmelodien. Das Orchester aus Lüneburg löste mit „Pomp and Circumstance“, dem traditionellen Schlussstück der „Nights of the Proms“ von Edgar Elgar Jubel aus. Beide Chöre und das Sinfonische Blasorchester unter der Leitung von Kazuo Kanemaki und Hasanori Hosaka ließen mit „Ecce gratum“ und „O Fortuna“ von Carl Orff die Laeiszhalle erklingen. Das Publikum war begeistert und dankte allen Mitwirkenden mit langanhaltendem Applaus. Gerhard Dammann bedankte sich bei den Solisten, Orchester- und Chorleitern sowie dem Moderator, Carlo von Tiedemann, mit bunten Frühlingssträußen. Ein schönes Abschlussbild auf der Bühne, dem noch das „Wiegenlied“ von Johannes Brahms folgen sollte. Nach dem Orchestervorspiel und der gesungenen Melodie erklang von den Rängen das Trompeten-Echo und das Licht auf der Bühne erlosch langsam. Stimmungsvoller kann ein solches Konzert nicht zu Ende gehen.

Das erfolgreiche Konzert wurde anschließend im „Fischerhaus“ am St. Pauli Fischmarkt zusammen mit den Damen vom Frauenchor des Polizeichors Nürnberg bei einem Kommers gebührend gefeiert.


Der „Frohsinn“ in Finkenwerder                                                   15.02. 2015

Das erste Konzert-Gastspiel im Neuen Jahr führte den Polizeichor Hamburg (PCH) auf die andere Elbseite, in den Hamburger Stadtteil Finkenwerder. Dort hatte der Frauenchor „Frohsinn von 1950“ (FF) zu seinem Jubiläumskonzert aus Anlass des 65. Bestehens neben dem PCH auch die Band „Soporific Seagulls“ (auf Deutsch wie „müde Möwen“) eingeladen. Konzertort war die helle und freundlich eingerichtete kath. Klosterkirche St. Petrus, Sitz der seit 1999 bestehenden Karmelzelle des Teresianischen Karmel des Ordens der Unbeschuhten Karmelitinnen (OCD). Drei Schwestern leben dort ständig und haben zeitweilig andere Ordensschwestern zu Gast. Sie alle waren bei dem Konzert dabei.

Die langjährige Verbindung des PCH zum FF kommt zustande durch unseren gemeinsamen Chorleiter, Kazuo Kanemaki, der auch die musikalische Gesamtleitung innehatte. Mit dem „Conquest of Paradise“ von Vangelis eröffneten die beiden Chöre das Konzert, bevor Schwester Teresa, sowie ein Delegierter des Kulturkreises Finkenwerder und die Vorsitzende Silke Siemer die ca. 200 Gäste in der ausverkauften Kirche willkommen hieß. Es folgte ein bunter Strauß von Melodien des FF mit Liedern aus Südafrika und Schweden, von G.F. Händel, und auf Plattdeutsch, was natürlich auf Finkenwerder nicht fehlen durfte, „Min Jehann“ von Klaus Groth. Mit ruhigen Akkorden auf ihren Gitarren setzten die drei „müden Möwen“ das Konzert fort. Der bekannte „Liebestraum Nr. 3“ von Franz List wurde von Eiko Okuno-Jürgensen hervorragend auf dem Klavier interpretiert, was der anschließende Applaus bewies. Nun war es Zeit, dass der PCH sich präsentierte. Mit vier stimmungsvollen klassischen Liedern, die nicht nur die Karmelitinnen begeisterten, sang sich der PCH in die Herzen des Auditoriums. Finkenwerder 15.02

Nach der Pause ging es mit dem FF flott weiter. „Lebe, liebe, lache“ war das Motto des nächsten Blocks, wie die Moderatorin, Marlies Loeffler, eine ehemalige Vorsitzende, erwähnte. Danach spielten und sangen die „Soporific Seagulls“ die einschmeichelnden Melodien. Ein weitere Höhepunkt des Programms war der Auftritt der Sopranistin Sae Kitazono, die zwei Arien aus Opern von G. Puccini mit ihrer voluminösen Stimme vortrug. Überraschend für das Publikum erklang von der Orgel-Empore das Echo von sieben PCH-Sängern. „Im Wald“, so beginnt der Echo-Chor aus der Musik „Preciosa“ von C.M. von Weber. Weiter ging es mit „Zigeuner spielt uns auf“ und zwei Udo-Jürgens-Melodien, „Griechischer Wein“ und „Mit 66 Jahren“. Das Publikum war begeistert. Nach Dankesworten an die Akteure und das Publikum wurde der Nachmittag mit dem Gefangenenchor aus der Oper „Nabucco“ von G. Verdi abgeschlossen. Als der Applaus nicht nachließ, bedankten sich beide Chöre mit „Reich mir Deine Hand“, dem Largo von G.F. Händel. Über drei Stunden waren inzwischen vergangen, als die Gäste zufrieden nach Hause gingen.


Jahresabschlussfest 2014                                              10.01. 2015

Das neue Jahr fängt gut an, wenn man auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken kann. Das zweite Wochenende ist traditionell der Termin, um sich mit der großen PCH-Familie zu treffen. Insgesamt 120 Gäste, aktive Sänger mit ihren Frauen und viele fördernde Mitglieder, waren der Einladung in das Gasthaus „Offen“ in Hamburg-Lemsahl gefolgt.

Der Vorsitzende Peter Hinsch begrüßte pünktlich um 18:30 Uhr die vielen Gäste im vollbesetzten Saal und zeigte sich erfreut darüber, dass der Chor im vergangenen Jahr so viel erreicht hatte. Dies wäre aber gleichzeitig eine Verpflichtung für die vor uns liegenden Aufgaben. Besonders dankte er den Frauen der Sänger, dass sie die zeitaufwändigen Proben und Auftritte ihrer Männer tolerieren und positiv begleiten. Anders wären die gezeigten Leistungen auch nicht möglich gewesen.Jahresabschlussfeier 10.01.2015

Besonderes Augenmerk wurde bei der Jahresabschlussfeier auf das Essen gelegt. Und damit war der PCH im Restaurant „Offen“ genau an der richtigen Adresse. Grünkohl satt auf norddeutsche Art oder Roastbeef mit Bratkartoffeln standen zur Auswahl. Beides schmeckte hervorragend und wurde von allen reichlich genossen und gelobt. Nach dem Absacker, ein Dank geht hier an den Schatzmeister, war kaum noch Platz für das leckere Dessert, Eistorte mit heißen Kirschen, das als Abschluss ebenso gut mundete.

Die lebhafte Unterhaltung an allen Tischen musste eingestellt werden, denn der Vorsitzende eröffnete nun den offiziellen Teil des Abends. 62 Termine standen 2014 an und zwei Sänger nahmen an allen Terminen teil: Martin Gottschalck und Walter Wozny. Beide erhielten eine Flasche Hochprozentiges als Belohnung für ihren Einsatz. Mit einem Blumenstrauß bedankte sich Peter Hinsch im Namen des Vorstandes bei Jutta Harms und Christa Nolte für ihren Einsatz beim Kartenverkauf und –versand. Ganz förmlich wurde es bei den Jubiläen für 50- bis 10-jährige Mitgliedschaften. Mit einer Urkunde, der Vereinsnadel und einer Plakette wurden die anwesenden Jubilare geehrt, wobei Manfred Görke für seine 50-jährige Mitgliedschaft besonderen Applaus erhielt. Auf der nachfolgenden Ehrentafel werden sie entsprechend gewürdigt. Mit „Reich mir deine Hand“, dem „Chianti-Lied“ und der „Schönen Isabella“ brachten die Sänger den Jubilaren und den Damen ein Ständchen.

Inzwischen war es 21:30 Uhr geworden, Zeit für den DJ Bernd Riedesser sein Keyboard in Gang zu setzen. Nach dem opulenten Mahl waren die Meisten froh, sich bewegen zu dürfen. Eine ständig volle Tanzfläche zeugte davon. An den Tischen unterhielten sich derweil die „Sitzengebliebenen“ angeregt. Eine quirlige Atmosphäre, die zeigte wie gut der Zusammenhalt des Chores ist. Gegen Mitternacht machten sich dann die die letzten Gäste eines harmonischen Abends auf den Heimweg.

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