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Der „Frohsinn“ in Finkenwerder                                                   15.02. 2015

Finkenwerder 15.02Das erste Konzert-Gastspiel im Neuen Jahr führte den Polizeichor Hamburg (PCH) auf die andere Elbseite, in den Hamburger Stadtteil Finkenwerder. Dort hatte der Frauenchor „Frohsinn von 1950“ (FF) zu seinem Jubiläumskonzert aus Anlass des 65. Bestehens neben dem PCH auch die Band „Soporific Seagulls“ (auf Deutsch wie „müde Möwen“) eingeladen. Konzertort war die helle und freundlich eingerichtete kath. Klosterkirche St. Petrus, Sitz der seit 1999 bestehenden Karmelzelle des Teresianischen Karmel des Ordens der Unbeschuhten Karmelitinnen (OCD). Drei Schwestern leben dort ständig und haben zeitweilig andere Ordensschwestern zu Gast. Sie alle waren bei dem Konzert dabei.

Die langjährige Verbindung des PCH zum FF kommt zustande durch unseren gemeinsamen Chorleiter, Kazuo Kanemaki, der auch die musikalische Gesamtleitung innehatte. Mit dem „Conquest of Paradise“ von Vangelis eröffneten die beiden Chöre das Konzert, bevor Schwester Teresa, sowie ein Delegierter des Kulturkreises Finkenwerder und die Vorsitzende Silke Siemer die ca. 200 Gäste in der ausverkauften Kirche willkommen hieß. Es folgte ein bunter Strauß von Melodien des FF mit Liedern aus Südafrika und Schweden, von G.F. Händel, und auf Plattdeutsch, was natürlich auf Finkenwerder nicht fehlen durfte, „Min Jehann“ von Klaus Groth. Mit ruhigen Akkorden auf ihren Gitarren setzten die drei „müden Möwen“ das Konzert fort. Der bekannte „Liebestraum Nr. 3“ von Franz List wurde von Eiko Okuno-Jürgensen hervorragend auf dem Klavier interpretiert, was der anschließende Applaus bewies. Nun war es Zeit, dass der PCH sich präsentierte. Mit vier stimmungsvollen klassischen Liedern, die nicht nur die Karmelitinnen begeisterten, sang sich der PCH in die Herzen des Auditoriums.

Nach der Pause ging es mit dem FF flott weiter. „Lebe, liebe, lache“ war das Motto des nächsten Blocks, wie die Moderatorin, Marlies Loeffler, eine ehemalige Vorsitzende, erwähnte. Danach spielten und sangen die „Soporific Seagulls“ die einschmeichelnden Melodien. Ein weitere Höhepunkt des Programms war der Auftritt der Sopranistin Sae Kitazono, die zwei Arien aus Opern von G. Puccini mit ihrer voluminösen Stimme vortrug. Überraschend für das Publikum erklang von der Orgel-Empore das Echo von sieben PCH-Sängern. „Im Wald“, so beginnt der Echo-Chor aus der Musik „Preciosa“ von C.M. von Weber. Weiter ging es mit „Zigeuner spielt uns auf“ und zwei Udo-Jürgens-Melodien, „Griechischer Wein“ und „Mit 66 Jahren“. Das Publikum war begeistert. Nach Dankesworten an die Akteure und das Publikum wurde der Nachmittag mit dem Gefangenenchor aus der Oper „Nabucco“ von G. Verdi abgeschlossen. Als der Applaus nicht nachließ, bedankten sich beide Chöre mit „Reich mir Deine Hand“, dem Largo von G.F. Händel. Über drei Stunden waren inzwischen vergangen, als die Gäste zufrieden nach Hause gingen.

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