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Event außer Konkurrenz                                                                 27.05. 2016
Der Polizeichor Hamburg von 1901 e.V. hat in seiner 115jährigen Geschichte schon bei unzähligen Veranstaltungen (heute „Events“) für Weltfirmen und Verbände aller Couleur mitgewirkt.IMG 20160530 WA0001
Eine große Sporthalle hatte man mit schwarzen Tüchern gedrittelt, die Sitzränge in rotes Licht getaucht und eine kleine Bühne aufgebaut. Die Tontechnik total auf Bass getrimmt und ganze zwei Mikros fürs Akkordeon und die Solisten standen zur Verfügung. Einsingen der 31 unverwüstlichen Polizeisänger vor dem Eingang „Open Air“! Die Vorhut aus den Vorstandsmitgliedern Gerhard Dammann, Helmut Peters und Martin Gottschalck sowie beider Chorleiter Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka, harrte zwischen 18:30 und 21:00 Uhr der Dinge, die da kommen sollten. Nach „mein Hamburg“ war das Eis gebrochen. Man drehte die Sitzgelegenheiten um, bejubelte jauchzend jedes Lied von „de Waterkant“, schunkelte und sang teils mit oder klatschte begeistert mehr oder weniger im Rhythmus! Ich spreche bewusst nicht von Stühlen, denn es handelte sich um die betriebsinterne Abschlussfeier der Abteilung für Paraplegie (Querschnittsgelähmte) des berühmten Unfallkrankenhauses Boberg. Das ganze praktisch im Nachklang des internationalen Ärztekongresses 2016 in Hamburg. Man sah also etwa 400 Ärzte, Therapeuten, Psychologen, Pfleger und Patienten aus ganz Deutschland (sogar Dirndl und Lederhosen waren zu sehen!) an langen Tischen bei erlesenen Speisen und Getränken (!), die schon sichtlich Stimmung produziert hatten.
 

Im Gegensatz zu so mancher Feier ähnlicher Art in ähnlichen Hallen übertrug man diese Bombenstimmung sofort auf den Polizeichor, der im Laufe des Konzerts aus 9 maritimen Songs und Shantys regelrecht vereinnahmt wurde. Dann noch „Honolulu“ und der Saal forderte Zugaben! Wir hätten noch Stunden weiter singen können!
Das Programm war notenfrei gestrickt vom Chorleiter und dem Musikausschuss und reichlich mit Solisten garniert. So wurde der erwähnte Kontakt zur fröhlichen Gesellschaft mühelos hergestellt. Alle Sänger wurden nicht nur durch den spürbaren Erfolg belohnt, sondern auch durch ein gutes Honorar für die Chorkasse. Es war also ein gelungenes Event. Gern mal wieder...
Otto Kadel

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