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 Jahresabschlussfeier 2015 bei Lackemann                   09.01. 2016

Im Vorfeld dieser Jahresabschlussfeier gab es einige Irritationen. Ursprünglich war geplant, das Essen im Panorama-Hotel stattfinden zu lassen. Aufgrund frühere negativer Erfahrungen hatte sich der Vorstand im November entschlossen, die Küche vor Ort zu testen. Leider mit einem sehr schlechten Ergebnis. Nun war guter Rat teuer, denn es galt, kurzfristig Ersatz zu dem vorgegebenen Termin zu finden. Mit dem Traditionshaus Lackemann, gleich neben dem Wandsbeker Quarre, fand man einen zentral gelegenen Veranstaltungsort. Wie sich später herausstellen sollte, war es eine gute Wahl.Aktive und passive Sänger mit ihren Frauen und viele fördernde Mitglieder fanden sich bis 18:00 Uhr in dem Saal ein. Mit 107 teilnehmenden Personen war die Kapazität des Saales erschöpft. Das tat der guten Laune aber keinen Abbruch, denn es wurde sich gegenseitig herzlich begrüßt, ein gutes neues Jahr gewünscht und Neuigkeiten untereinander ausgetauscht. Als die erste Runde Getränke auf allen Tischen stand, griff der Vorsitzende, Gerhard Dammann, zum Mikrofon, begrüßte die Anwesenden auf das Herzlichste, wünschte einen frohen Abend mit guten Gesprächen – und bat die Sänger Aufstellung zu nehmen. Mit Masanori Hosaka als Dirigent und Yevgen Kuznetskyy am Akkordeon stimmten sie mit der „Frischen Brise“, einem Potpourri von Seemannsliedern, die Gäste ein. Die Unterhaltungen mussten unterbrochen werden, denn nun wurde aufgetischt. Zunächst einmal Grünkohl mit Kassler, Kohlwurst und leckeren Kartoffeln für die große Mehrheit, die dieses Gericht traditionell gewählt hatte. Aber auch die Alternativen, Lachsfilet mit Tagliatelle bzw. Putenbrustfilet mit Bohnen im Speckmantel, ließen nicht lange auf sich warten, so dass alle vor gut gefüllten Tellern saßen und es sich schmecken ließen. An dieser Stelle ist ein dickes Lob auf die Küche und das Bedienungspersonal angebracht. Das Grünkohlessen war so wie man es in Hamburg kennt. Die Schweinebacke war nicht separat, wie die Kassler und die Kohlwurst, sondern in kleinen Stücken im schmackhaften Grünkohl untergebracht. Auch die beiden Alternativgerichte fanden volle Zustimmung. Die freundliche Bedienung zeichnete sich durch flotten Service aus. Auch wenn es teilweise ein wenig eng an den Tischen war, das gute Essen hat das alles wettgemacht. Der ‚Absacker‘ zwischendurch und der Nachtisch, Rote Grütze oder Mousse au Chocolate, rundeten den ersten genussreichen Teil des Abends ab. 

In der Zwischenzeit war Kazuo Kanemaki mit seiner Gattin Seiko eingetroffen und musste gleich „ran“. Denn vor den Ehrungen gab es ein Ständchen. Bei „Only you“ standen die Sänger etwas neben sich, aber dann mit dem „Chianti-Lied“ eroberte der Chor wieder einmal die Herzen der Gäste. Der Vorsitzende gab jedem der Jubilare, die auf der nachfolgenden Ehrentafel aufgeführt sind, Glückwünsche und gute Worte mit auf den Weg und zeichnete sie mit Urkunden und Ehrennadeln aus. Aber damit nicht genug. Auch die Damen der Sänger, die sich um Kartenverkauf und - versand kümmern, Heidi Rathmann, Jutta Harms und Christa Nolte, erhielten als Dank für ihren lobenswerten Einsatz wunderschöne Blumengebinde ebenso wie Waltraud Wichmann für ihre unermüdliche Betreuung der fördernden Mitglieder. Das sollte aber noch nicht alles sein. 70 Proben und Auftritte gab es für die Sänger im Jahr 2015 zu absolvieren. Davon war Jürgen Wichmann 68mal dabei, auf Platz 2 und 3 landeten mit je 67 Teilnahmen Uwe Karies, Bernd Heldt und Walter Wozny. Dieser Einsatz wurde mit einer guten Flasche Wein belohnt. Zum Abschluss dieses Teils erklang nicht nur zur Freude des Ehrenmitgliedes Hellmuth Klotzsche der „Gefangenenchor“ aus der Oper „Nabucco“.
Nun aber genug der offiziellen Darbietungen! Es schlug die Stunde des DJ Bernd Riedesser, der bisher nur im Hintergrund tätig sein durfte. Zögerlich zuerst, aber dann bevölkerten immer mehr Tanzfreudige die knapp bemessene Tanzfläche. An den Tischen wurde weiter lebhaft geplaudert. So vergingen die restlichen Stunden, bis auch die letzten gegen Mitternacht das Traditionshaus Lackemann verließen. Sie alle vereinte das Gefühl, bei einem schönen Abend in einer netten Gemeinschaft dabei gewesen zu sein.

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