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„Frühlingsblumen“ in Planten un Blomen 

Peter Hinsch, der PCH- Vorsitzende, konnte am Samstag, dem 24. Mai 2008, bei seiner Begrüßung der zahlreichen Zuschauer im Rund der Musikmuschel von „Planten un Blomen“ kaum die Worte finden, die seiner Begeisterung gerecht würden: „Heute trifft alles zusammen! Es passt alles perfekt! Wir haben strahlend blauen Himmel und Sonnenschein, was in Hamburg nicht selbstverständlich ist, wir sehen fast alle Plätze besetzt, wir haben eine Melodienfolge zusammengestellt, die für jeden etwas bietet und wir haben erstmals ein hoch motiviertes Akkordeonorchester eingeladen, von dem der Leiter Henning Claasen aus Überzeugung sogar Mitglied des PCH geworden ist.“ Mit solchen oder ähnlichen Worten übergab er das Mikro an seinen Sangesfreund Peter, alias „Jonny“, Jonsson zwecks Moderation.cimg1155

Dieser stellte sein Publikum gleich auf die Probe, indem er den „Polizeichor Hamburg von 1903“ ankündigte. Protest aus der ersten Reihe: „Das muss 1901 heißen!“ Damit war der Kontakt hergestellt, der die rund zwei Stunden Programm anhielt und sich von Titel zu Titel steigerte. Schöne und bekannte Melodien vom Chor und vom Akkordeonorchester „Viva la Musica“ aus Wedel erfreuten sichtlich die Zuschauer im sonnigen Freilichtrund. Viele Wedeler waren natürlich ihrem Henning nachgereist und applaudierten entsprechend jubelnd. Fast schon ein Markenzeichen des PCH ist sein fast unerschöpfliches Aufgebot an Solisten. Alle Chöre haben durchweg einen oder zwei Solisten in ihrer Mitte, doch der Polizeichor Hamburg präsentierte alleine heute gleich derer sechs! Genau genommen sogar acht, den unsere beiden Akkordeonisten Klaus Grzybowski und wie schon erwähnt Hennig Claasen, muss man auch zu den Solisten zählen. Sie heimsten anhaltenden Applaus ein: Walter Wozny mit „Frühlingsboten“. Der Moderator rief nach dem nächsten Solisten, der nicht erschien, und „half dann selber aus“ bei „Fräulein Helen“ und dem „Hamburger Ketelklopper“;

Otto Kadel beschwor die „Isabella von Kastilien“, dazu kam Jürgen Wichmann beim „Hamborger Janmoot“. Allein berichtete er danach von „Away Susanna“. Wolfgang Funck griff das nächststehende Mikro und röhrte im schönsten Bass vom „Hamborger Veermaster“ und „Rolling home“ und Martin Vetter brachte gefühlvoll „My Bonnie is over the Ocean“.

Eine Besonderheit dieser „Parkbühne“ ist immer einerseits der Kampf mit der Übertragungstechnik, sprich den Mikrofonen, was aber diesmal durch hartnäckigen „Soundcheck“ des Chorleiters befriedigend gelang. Andererseits immer gut, der unmittelbare Kontakt zum Publikum, von dem der PCH offensichtlich inzwischen einen ansehnlichen Stamm mobilisieren kann, und die gesunde Mischung von Alt und Jung. Wir sahen tanzende Kinder ab 3 bis zu mitdirigierenden Herren um die 80. Unübertroffen unsere stets anwesende „Ballerina“, die in ausgesuchter, wallender Garderobe jeden Vortrag mit einem“ Ausdruckstanz“ begleitet. Etwas später trauten sich noch weitere Damen auf die Fläche und die Kinder bewegten sich schwungvoll im Takte der Musik.

Eine weitere Novität stellte Verdis „Gefangenenchor“ aus Nabucco dar. Ich kann mich nicht erinnern, ihn je in der Besetzung Männerchor/Akkordeonorchester gehört zu haben. Aber dieser unverwüstliche Evergreen ist ja so oder so stets ein Erfolg. Es wurde sehr bedauert, dass 2008 nur dies eine Muschelkonzert in Hamburg durchgeführt wird, und man kann sich vorstellen, dass dieser eindeutige Erfolg diesen Event neu beleben könnte. Ein Feld von wiegenden, schunkelnden Armen der fast 800 glücklichen Menschen verabschiedete uns und das Orchester „Viva la Musica“ bei „In Hamburg sagt man tschüüüüß...“

Eins wurde leider vergessen: Die deutliche Werbung und Ermunterung potentieller Nachwuchssänger, denn es waren gerade an diesem schönen Sonnen- Samstag- Nachmittag reichlich jüngere Herren auf den Plätzen und Wegen dahinter zu sehen. Wie schon gesagt, von 3 bis 83 waren alle „Sorten“ vorrätig. Dafür gab es den Hinweis auf die Weihnachtskonzerte 2008, für die tatsächlich schon Karten verkauft sind! Das mutet fürwahr bei sommerlichem Sonnenschein seltsam an... Dies jedoch nicht als Kritik!                                                                                    Otto Kadel

Entwurf 85X200Lb

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