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„Polizei singt und spielt“                                          25.09.2010

Das war schon im vergangenen Jahr der geplante Titel für den Herbstauftritt der geballten „Polizeimusik“, nämlich des Polizeiorchester Hamburg (POH), des PC „Blaue Jungs“ Hamburg-Harburg (PCBJ) und natürlich des Polizeichor Hamburg von 1901 e.V.. Leider fiel das gemeinsame Konzert dem gleichzeitig stattfindenden alternativen Schanzenfest aus Sicherheitsbedenken zum Opfer, unnötig wie sich später herausstellen sollte. Aber man weiß nie im voraus ...

Nun aber, ein Jahr später, waren an diesem Spätsommertag wieder alle vereint auf der Bühne der Musikmuschel in Planten un Blomen, Hamburgs    schönsten Park. Das Wetter hatte sich an den Tagen zuvor nicht von seiner besten Seite gezeigt, aber an diesem Sonnabend hatte Petrus ein Einsehen mit uns und ließ die Sonne scheinen. Das war ein guter Auftakt für Frau Dr. Kresge, um mit dem Polizeiorchester und einem Paukenschlag die Sängergrußfanfare anzustimmen. Die beiden Chöre stimmten mit ein und damit auch das sehr zahlreich erschienene Publikum auf gute zwei Stunden beste Unterhaltung. Peter Hinsch, der Vorsitzende des PCH, begrüßte die Zuschauer und wies einmal mehr auf die Bedeutung vom Polizeiorchester und der Polizeichöre hin, die immer wieder für Bürgernähe und ein positives Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit sorgen. Der Hinweis, dass das Polizeiorchester Hamburg nach zuvor anderslautenden Meldungen, doch nicht aus Kostengründen aufgelöst wird, wurde mit großem Applaus quittiert.

Nun war es an der Zeit von Peter Horn, das Publikum auf die weiteren Darbietungen des PCH hinzuweisen. Gewürzt mit kleinen, humorvollen Geschichten kündigte er frohe Melodien und Opernchöre an, bei denen die Solisten Otto Kadel, Peter Jonsson, Rainer Maerz und Walter Wozny ihr Können neben der guten Leistung des PCH bis hin zur „Landerkennung“ von E. Grieg zeigen konnten.

Dr. Kresge hatte für das POH mit dem „Gold und Silber“-Walzer sowie „Der Debutante“ zwei Stücke vorbereitet, die aus dem Rahmen des sonst üblichen Repertoires fielen und genau auf das anwesende Publikum zugeschnitten waren. Bei dem zweiten Stück brillierte an der Trompete Josef Hufnagl. Der Applaus bewies das richtige Händchen für den Solisten und die Auswahl.

Auch der Vorsitzende des PCBJ, W. Schulz, hatte mit seiner Chorleiterin, der attraktiven Suely Lauar, einen bunten Strauß von Opernchören und das stimmungsvolle „Conquest of Paradise“ für seinen Chor vorbereitet. Diese „Ohrwürmer“ kamen beim Publikum bestens an und es dankte mit begeistertem Beifall.

Die Sonne schien immer noch, als der zweite Teil mit dem PCH und der Moderation von Peter Horn begann. Dieses Mal war seemännisches angesagt. Vom „Hamburger Kedelklopper mit Peter Jonsson, über „La Paloma“ mit Jochen Harms, „Smutje, de Kook“, den Jürgen Wichmann wieder einmal unnachahmlich präsentierte, bis hin zu der Aufforderung „Komm doch mal nach Hamburg“, wozu Otto Kadel einlud. Die Zugabe-Rufe wurden mit „Honolulu“ erfüllt. Dies alles präsentierte der PCH gekonnt unter der Leitung eines bestens aufgelegten Kazuo Kanemaki, der danach sofort zu einem weiteren Konzert enteilte. Chorleiter zu sein, kann schon stressig sein ...

Mit einem hervorragend von Warren Barker arrangierten Glenn-Miller-Potpourri zeigte das POH, wo es eigentlich zu Hause ist. Schwungvoll von Dr. Kresge geleitet, brachte das POH diesen Teil großartig auf die Bühne.

Diese Melodien waren nicht unbedingt dazu angetan, unsere Tänzerinnen, die auch heute nicht fehlen durften, zum Tanzen zu animieren. Dafür waren sie bei den vorhergehenden Darbietungen und auch später nicht mehr zu bremsen. Bei jedem Planten un Blomen-Konzert sind sie unsere treuesten Fans. Auch wenn es auf das übrige Publikum zunächst etwas befremdlich wirkt, so haben doch alle ihren Spaß daran, wenn sie sich dort auf der Nebenbühne bewegen.

Nun aber kam ein Beitrag des PCBJ, der alle wieder aufhorchen ließ, denn mit „Horch, was kommt von draußen rein“ begann eine Volkslieder-Hitparade im Happy Sound, die bei allen Zuhörern Erinnerungen an die „gute alte Zeit“ wachwerden ließen, als gemeinschaftliches Singen noch allgemein üblich war und nicht nur in den Chören gepflegt wurde. Vom Mitsingen machte das Publikum dann auch reichlich Gebrauch und dankte dem PCBJ mit langanhaltendem Beifall. Auch das anschließende „Hamburg bei Nacht“-Potpourri“ gefiel sehr.

Peter Hinsch verabschiedete sich beim gutgelaunten Publikum und dankte noch einmal Petrus für sein „Entgegenkommen“, denn nun sah der Himmel schon nicht mehr ganz so strahlend aus.

Alle Akteure versammelten sich noch einmal auf der Bühne, um das Publikum mit „Volldampf voraus“ nach Hause zu schicken.

Eine Stunde später regnete es in Strömen ...

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