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Vorweihnachtliche Festkonzerte                                             03.12.2011

Wenn von Vorfreude die Rede ist, dann betrifft es für diese beiden Konzerte besonders den PolizeiFrauenChor Köln e.V. (PFCK). Das beweisen die vielen E-Mails, die zwischen der Vorsitzenden, Susanne Kemper, und unserem ORGA-Leiter, Peter Linska, im Vorfeld hin und her wechselten. Endlich war es dann soweit und der Polizeichor Hamburg (PCH) konnte die 60 Damen aus Köln auf traditionelle, hanseatische Weise auf dem Hotelparkplatz empfangen: Schwarzbrot, Matjes-Doppelfilets und Sylter Sauce wurden gegen den Hunger und gegen den Durst wurden Bier, Helbings Kümmel und Mineralwasser gereicht, wobei von Letzterem am wenigsten getrunken wurde. Respekt! So eingestimmt ging es fast ohne Pause weiter mit einer Stadtrundfahrt, die unser Sfr. Wolfgang Schehlmann begleitete. Sie endete, wo wohl? Natürlich am Hafen. Dort auf einer Barkasse wartete schon das zünftig gekleidete Team von Sängern, die mit unserem Akkordeonisten Klaus Grzybowski die Damen blendend bei der beeindruckenden Lichterfahrt durch Hamburgs Hafen unterhielten. Kein Wunder, denn dort waren u.a. auch Ladys zu bewundern: die „Queen Mary 2“ und das 350 m lange Containerschiff „Amerigo Vespucci“. Mit einem phantastischen Blick über Elbe und Hafen aus dem und einem guten Essen in dem Überseebrücken-Restaurant ging ein eindrucksvoller Tag gemütlich zu Ende. Einige wagten sich dann noch auf den Kiez, aber am nächsten Tag standen schwere Aufgaben bevor, nämlich die beiden Vorweihnachtlichen Festkonzerte zum 110jährigen Jubiläum des PCH. Am 2. Advent um 15:00 Uhr und 19:30 Uhr sollten dann alle Beteiligten vor insgesamt 2.700 Zuschauern ihr Bestes geben.img 5555 neuh

Neben dem PFCK, geleitet von Hermannjosef Roosen, hatte der PCH, wie schon in den Vorjahren, wieder das Jugendsinfonie-Orchester Ahrensburg (JOA) unter der Leitung von Michael Klaue sowie die bewährte Annerose Witt am Flügel und der Orgel verpflichten können. Als Solistin glänzte Christin Kullmann mit ihrem glockenreinen Sopran. Eine Hiobsbotschaft erreichte unseren Geschäftsführer jedoch zwei Tage vor Konzertbeginn. Die Moderatorin Christin Kullmann meldete sich durch eine Virusinfektion krank! Was tun? Beim Frühlingskonzert hatte Tina Busch, die Moderatorin bei NDR 90,3 ist, gekonnt durch das Programm geführt. Sie erklärte sich spontan bereit für Christin Kullmann einzuspringen, konnte glücklicherweise andere Termine verschieben, um uns dann ihr Ja-Wort zu geben. Dafür einen ganz herzlichen Dank, auch wenn sie sich zu Beginn ihrer Moderation dafür entschuldigte, dass, falls doch etwas schief läuft, man ihr dies wegen der Kürze der Vorbereitungszeit nachsehen möge.

Nach dem Auftakt, dem „Weihnachts-Wiegenlied“ von John Rutter, gesungen von PFCK und PCH, geleitet von Kazuo Kanemaki, der nun schon seit 21 Jahren den Chor führt, und begleitet von Annerose Witt an der Orgel, begrüßte unser Vorsitzender, Peter Hinsch, die Gäste und vor allem die vielen hochrangigen Ehrengäste, angefangen beim Innensenator, Michael Neumann, und gefolgt von Polizeipräsident und –vizepräsident, die beide freundliche Grußworte an das Publikum richteten und betonten wie wichtig ihnen der PCH ist.

Mit drei besinnlichen Liedern setzte der PCH das Programm fort. Der „Chor der Priester“ aus der „Zauberflöte“ beendete diesen Teil, um dem JOA Raum zu geben, ihre „Hornisse“ aus der Suite Op. 97a von Dimitri Shostakovich anzustimmen. Mit Harfe und einem sehr gefühlvoll spielenden, jungen Bratschisten zeigten das JOA und Michael Klaue wieder ihre Klasse, was der Beifall ganz deutlich ausdrückte. Tina Busch sagte nun den PFCK an, der damit seinen ersten Solo-Auftritt auf der Bühne der Laeiszhalle hatte. Mit verschieden-sprachigen Liedern unterhielt der PFCK das Publikum aufs Beste. Das „Laudate Dominum“ von W.A. Mozart, vorgetragen von allen Beteiligten, beendete den ersten Teil der Konzerte, der vom Publikum mit lautem Beifall belohnt wurde.

Nach der langen Pause, in der fleißige Sänger die brandneue Weihnachts-CD verkauften, fand sich der PCH wieder auf der Bühne ein, um schwungvoll den zweiten Teil zu beginnen. „Freuet Euch all‘“ hieß es und „Süßer die Glocken nie klingen“ und zum Schluss „“Gott sei Dank durch alle Welt“. Hierbei trug Christin Kullmann langsam über die Bühne schreitend die letzte Strophe vor. Dies schien beim Publikum sehr gut anzukommen, was uns der Applaus bewies. Für den Solo-Auftritt des JOA hatte Michael Klaue das Klarinettenkonzert in A-Dur KV 622 vorbereitet, bei dem Jessica Turnbull-Thieme als Solistin an der Klarinette ihre Virtuosität voll ausspielen konnte. Ein gelungener Auftritt. Aber es sollte noch besser kommen, denn die Damen vom PFCK unterhielten das Publikum mit fünf stimmungsvollen Liedern. Beginnend mit „The Rose“ bis hin zum „Ave Maria der Berge“ spannten sie den Bogen, den Hermannjosef Roosen am Flügel begleitete. Sehr gefühlvoll trug nun Christin Kullmann ihr „Mariä Wiegenlied“ von Max Reger vor und wurde von Annerose Witt dabei gekonnt begleitet. Auch hier zeigte der lautstarke Applaus der jungen Sopranistin, wie zufrieden das Publikum mit ihrer Leistung war.

Richtige Weihnachtsstimmung kam auf, als der PCH mit „O Tannenbaum“ und „Tochter Zion“ das Publikum einstimmte auf eine Überraschung, die leider nur die Gäste des Abendkonzertes miterleben duften. Peter Hinsch führte die 6-jährige Hanna Heeßel, die Enkelin eines Sängers, an der Hand auf die Bühne. Im Saal war es mucksmäuschenstill als die Kleine ihr plattdeutsches Gedicht ohne erkennbare Nervosität souverän vortrug. Der Beifall war großartig, aber die Tüte mit Süßigkeiten als Lohn schien ihr wichtiger zu sein. Ganz ruhig wurde es wieder, denn zunächst summte der PCH die Melodie von „Stille Nacht“, ehe er die Verse behutsam erklingen ließ. Ein eindrucksvolles Erlebnis für alle.

Eindrucksvoll soll der Schlussbeitrag sein, der in diesem Jahr zwei Stücke umfasste, bei dem Solisten, Chöre und Orchester zusammenwirken. „Pie Jesu“ von Andrew Lloyd Webber und das „Halleluja“ von G.F. Händel. Das eine moderat, das andere gewaltig in seiner Klangfülle. Bravo-Rufe und donnernder Beifall vom begeisterten Publikum, das war der Lohn für alle Beteiligten. Blumensträuße gab es für die Chor- und Orchesterleiter, die Solisten und die Moderatorin als Dank für die geleistete Arbeit. Mit Weihnachtsmannmütze dirigierte ein sichtlich zufriedener Kazuo Kanemaki „O du fröhliche“ und animierte das Publikum zum Mitsingen, was es auch hingebungsvoll tat – um nun beschwingt in die Vorweihnachtszeit zu gehen.

Die beiden Chöre trafen sich am nächsten Vormittag zu einem lebhaften Kommers im Hotel, der zeigte, wie gut die beiden Chöre auch außerhalb der Bühne harmonieren.

Entwurf 85X200Lb

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