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Konzertreise in die „Rattenfängerstadt“ Hameln     30.11.-02.12.2012

Vor drei Jahren begannen die Vorgespräche zu diesem Konzertwochenende in Hameln. Es sollten drei Tage werden, in denen die Sänger des Polizeichores Hamburg die vorbildliche Gastfreundschaft des PC Hameln genießen durften. Erwartungsfroh bestiegen 50 Sänger den Bus und fuhren bei herrlichem Wetter der „Rattenfängerstadt“ Hameln entgegen. Natürlich wohnte der Chor dann auch im Rattenfängerhotel „Berkeler Warte“ vor den Toren der Stadt.

Freudig begrüßt wurde unsere Ankunft vom Vorsitzenden Thomas Schrell und seiner Frau Elke sowie von Klaus Bandowski, der uns in den kommenden Tagen ein treuer und kundiger Wegbegleiter sein würde. Ein gut gekühlter Schluck stand für die Sänger bereit, damit wir den ersten Programmpunkt noch besser genießen konnten: die Stadtführung. Mit unseren Stadtführern ging es durch die Altstadt. Sie begann beim Rattenfängerhaus in der Osterstraße mit seinen vielen historischen Gebäuden. Vorbei an dem alten und dem neuen Rattenfängerbrunnen, dem Hochzeitshaus und durch viele enge Gassen bis zur Marktkirche St. Nicolai.

An den einzelnen Punkten erfuhren wir viel über die Geschichte Hamelns und das zentrale Thema, den Rattenfänger. Der Sage nach soll er 1284 angeboten haben, die Stadt gegen gutes Geld von Ratten und Mäusen zu befreien. Nach erfolgreicher Arbeit verweigerte ihm der Rat der Stadt den wohlverdienten Lohn. So zog er verbittert von dannen, kehrte aber am 26.06.1284 zurück als die Hamelner in der Kirche saßen. Mit seinem Pfeifchen, das zuvor die Ratten und Mäuse anzog, lockte er jetzt 130 Kinder zu sich hin und zog mit ihnen auf Nimmerwiedersehen aus der Stadt.

Besonders eindrucksvoll war das Rattenfänger-Figuren- und Glockenspiel, das sich am Hochzeitshaus hinter einer großen Kupfertür versteckt. Drei Mal am Tag öffnet sie sich, damit sich die Figuren drehen können und das Rattenfängerlied erklingt. Am Markt und in den angrenzenden Straßen ließen es sich die Sänger auf dem Weihnachtsmarkt bei Glühwein, Schmalzgebäck und anderen Leckereien gut gehen.

So eingestimmt fuhren wir mit dem Bus zum „Sportkrug“, dem Vereins- und Probenlokal des PC Hameln. Ein wenig mussten wir vor der Tür warten, da die Hamelner noch zusammen mit dem Gastorchester, der Neuen Philharmonie Hamburg, probten. Als wir eintraten, gaben wir mit „Hallo, hier Hamburg“ unsere gesangliche Visitenkarte ab. Im Saal wartete nicht nur ein köstliches warmes Buffet auf uns, sondern später auch noch manche Überraschung. Denn plötzlich öffnete sich die Tür und der Rattenfänger sprang mit seiner Pfeife in den Raum. Er erzählte kurzweilig von seinem Missgeschick und wie er sich am Rat der Stadt rächte. Aber herauslocken ließen sich die vielen Gäste nicht, denn es erschien die „merkwürdige“ Mutter Oberin mit ihren noch merkwürdigeren Ordensschwestern, die alle ihre guten Gründe vorbrachten, warum sie nicht länger im Kloster bleiben wollten. Ein großer Lacher und toller Erfolg für die sechs Protagonistinnen. So vergingen die Stunden bei lebhaften Gesprächen. Vor der Abfahrt ins Hotel gab es vom PC Hamburg noch ein gesangliches Dankeschön an die großartigen Gastgeber. Im Hotel fanden sich dann einige Unentwegte zu einem kleinen Umtrunk an der Hotelbar ein.

Am nächsten Morgen stand Klaus Bandowski mit seiner roten Jacke pünktlich bereit, den Sängern die Teile der Stadt zu zeigen, die bei der Stadtführung nicht berührt wurden. Die Altstadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern ist schon eine Reise wert. Aber nun wurde es langsam ernst, denn in wenigen Stunden sollten die Konzerte beginnen. Ein wenig Zeit blieb zum Ausruhen, aber dann stand der Bus abfahrbereit mit dem Ziel „Theater Hameln“ vor der Tür. Das Theater Hameln mit seinen 700 Sitzplätzen war für die zwei Konzerte fast restlos ausverkauft. Ein Beweis, dass diese Art der Öffentlichkeit im weitesten Sinne ein Sympathieträger für die Polizei ist.

Zwischen Einsingen, Stellprobe, den zwei Konzerten und den einzelnen Auftritten hatten die Damen des PC Hameln leckere Kleinigkeiten und Getränke bereitgestellt, die die Wartezeiten auf die angenehmste Art überbrückten. Ein großes Lob an die fleißigen Damen! Aber das Wichtigste waren natürlich die beiden Konzerte, in denen der PC Hameln zusammen mit der Neuen Philharmonie Hamburg unter der musikalischen Gesamtleitung von Andranik Simonyan sein Können zeigte. Später stieß auch der PC Hamburg dazu, der mit seinen Beiträgen ebenfalls Akzente setzte, geleitet von Kazuo Kanemaki und auf dem Flügel begleitet vom Chorleiter-Assistenten, Masanori Hosaka. Auch im zweiten Teil dominierten wieder der PC Hameln und das Orchester. Der PC Hamburg erfreute das Publikum mit klassischen Liedern zur Weihnacht. Zum Schluss seines Teil wurde stimmgewaltig und temperamentvoll das „Hail Holy Queen“ aus dem Film „Sister Act“ vorgetragen, was das Publikum zu lauten Beifallsäußerungen hinriss. Zum Schluss sangen erstmals alle Beteiligten zusammen auf der Bühne mit dem Publikum das unvergängliche Weihnachtslied „O du fröhliche, o du selige …“ Ein würdevoller Schlussakkord unter einen beeindruckenden Konzerttag. Das Glas Sekt oder das kühle Bier nach dem Konzertende hatten sich alle redlich verdient. Mit dem „Abendfreden“ und „Aus der Traube in die Tonne“ verabschiedete sich der PC Hamburg von seinen Gastgebern und Peter Hinsch, der 1. Vorsitzende des PC Hamburg, brachte seine Vorfreude auf den Gegenbesuch des PC Hameln im kommenden Jahr zum Ausdruck.

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