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„Herbstklänge“ - Open-Air in „Planten un Blomen“         22.09.2012

Grau und regnerisch begann dieser Sonnabendmorgen. Kein gutes Omen für ein Open-Air-Konzert. Als sich aber gegen 13:00 Uhr die Sänger des Polizeichores Hamburg (PCH) und die Instrumentalisten des Musikzuges der FF Hoisdorf, einem Vorort in Hamburgs Nordosten, der Musikmuschel in Hamburgs großer Parkanlage „Planten un Blomen, näherten, lockerte die Bewölkung mehr und mehr auf.

Zwei Stunden blieben für die Vorbereitung. Die waren auch nötig, um Instrumente, Technik und Sitzgelegenheiten zu platzieren. Besonders die richtige Aufstellung der Mikrofone stellte vor allem Jochen Raabe vor große Herausforderungen, die er aber bravourös meisterte. Das veranlasste unseren Chorleiter, Kazuo Kanemaki, zu der Aussage, dass die Aufstellung und die Aussteuerung der Mikrofone selten so perfekt gelungen waren.

Die gemeinsamen Proben zeigten, dass die Damen und Herren des Musikzuges ihr Metier beherrschten und sich als musikalische Begleitung des Chores verstanden und nicht, wie schon oft erlebt, versuchten den Chor zu übertönen. Da sei dem Leiter des Musikzuges, Jürgen Stache, Dank gesagt.

Langsam füllte sich die „Arena“ als sich der PCH und der Musikzug Hoisdorf mit den gemeinsam gespielten „Volldampf voraus“ und „Frei Weg“ vorstellten. Nicht nur die, Konzertbesucher, sondern auch viele Spaziergänger, die das sonnige, aber kühle Wetter nutzten, blieben stehen, um den Klängen zu lauschen. Der zweite Block gehörte dem PCH mit schwungvollen Melodien wie „Play a simple melody“, „Wochenend und Sonnenschein“, „Fuchs und Igel“ bis hin zur „Schönen Isabella“ mit Otto Kadel als Solist, begleitet von Monika Brutscher und Yevgen Kuznetskyy am Akkordeon. Und dann folgte das japanische Volkslied „ßolan bushi“ – dessen Text Kazuo Kanemaki mit launischen Worten erklärte. Dazu unterstrich Otto Kadel mit einem japanischen Umhang, den er von unserer Konzertreise nach Japan 2006 mitgebracht hatte, seinen Solopart in diesem Vortrag.

Der nächste Block wurde vom Musikzug Hoisdorf gestaltet. Mit Schleswig-Holstein-Melodien, „Chanson napolitane“„La Mer“ „Mexiko“, und zum Schluss dem „Wild cats blues“ zeigten sie die ganze Bandbreite ihres Könnens, wobei besonders die Solisten, an der Klarinette Lena Schmidt und an der Solotrompete Kjell Faber, zu gefallen wussten. Begeisterter Applaus der inzwischen ca. 300 Zuschauer war ihr verdienter Lohn.

Dann zwang ein heftiger Regenschauer die Zuschauer zwar kurzzeitig unter die weit ausladenden Bäume zu flüchten, als sich die Sonne jedoch wieder blicken ließ, nahmen sie wieder ihre Plätze ein.

Unser Geschäftsführer Helmut Peters, der die Moderation für den PCH übernommen hatte, kündigte nun in den Block mit den Seemanns-Liedern und Shanties an. Ein unverzichtbarer Teil unserer Open-Air-Auftritte. Als die Sänger mit ihren Elbseglern auf dem Kopf aufmarschierten, zeigte der Applaus, wie sehr sich das Publikum auf diesen Teil des Konzertes freute. Hier schlug die Stunde für unseren Chorleiter-Assistenten Masanori Hosaka und die Solisten Martin Vetter bei „My Bonnie“, Jochen Harms mit „Away Susanna“ und „La Paloma“. Dann aber kam er, Jürgen Wichmann, als „Smutje“, der Koch. Mit hoher Kochmütze und Riesen-Kochlöffel und seinen plattdeutschen Versen erfreute er das Publikum. Den „Hamborger Veermaster“ und die „Reeperbahn“ interpretierte Walter Wozny gewohnt gekonnt. Zum Schluss dieses Teils erklangen begleitet von unsren beiden Akkordeonisten „Mein Hamburg“ und „The drunken sailor“, in dem Otto Kadel und Jochen Harms ihre nahezu zungenbrecherische Stimmakrobatik zeigen konnten.

Wechselnd vom Maritimen präsentierte der Musikzug Hoisdorf jetzt Stücke aus dem „Starlight Express“ und die unvergänglichen Melodien des Komponisten Heymann, der in den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts viele unvergessene Film- und Bühnenmusiken geschrieben hat, wie der Orchesterleiter Jürgen Stache erklärte.

Gemeinsam und sehr voluminös erklangen der „Fliegermarsch“ und „Anchors away“ zum Abschluss eines gelungenen Open-Air-Konzertes. Mit lautem Applaus und Zugabe-Rufen forderte das Publikum mehr. Das ließen sich der PCH und der Musikzug Hoisdorf nicht zwei Mal sagen und verabschiedeten sich endgültig mit dem „Gefangenenchor“ aus der Oper „Nabucco“.

Während des gesamten Konzertes wurden die musikalischen Darbietungen von einer „Tänzerin“ auf der Nebenbühne begleitet, die schon fast zum „festen Inventar“ unserer Auftritte gehört.

Entwurf 85X200Lb

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