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Mit dem PCH auf Mallorca                                                                       ab 21.02.2013

Der Sängerbund der Deutschen Polizei e.V. (SBdDP) hatte zum 84. Delegiertentag auf die schöne Insel Mallorca geladen. Das war der Anlass für den Vorstand, die Sänger einzuladen, indirekt an diesem Delegiertentag teilzunehmen, zumal die Aussicht bestand, dort bei einem Konzert mitzuwirken. Insgesamt 78 Teilnehmer zählte unsere Reisegruppe, die zu unterschiedlichen Terminen an- bzw. abreiste. Aber in der „Kernzeit“ vom 21.-25.02.2013 waren alle zusammen und verbrachten ein paar erlebnisreiche Tage in der Chorgemeinschaft im Hotel „Europe Playa Marina“ in Illetas, nahe Palma de Mallorca.

Der Veranstalter hatte einiges aufgeboten, um uns viele Eindrücke von Mallorca zu vermitteln. Während unsere Delegierten Peter Hinsch, Helmut Peters, Hans-Joachim Harms und Peter Linska am 22.02. auf dem Delegiertentag „schwitzten“, nahmen viele an einer Stadtbesichtigung von Palma de Mallorca teil. Zwei Tage später, nach unserem Konzert in der Rundkirche, war eine längere Inselrundfahrt angeboten, die ebenfalls zahlreichen Zuspruch fand. Und als Abschluss des touristischen Programms folgte am nächsten Tag ein vierstündiger Ausflug nach Valldemossa mit seinen malerischen Gassen.

Im Rahmen des „Kulturprogramm im Winter“ hatte die ELAN-Touristik, der Ausrichter des Delegiertentages, für den PC Dresden (PCD) und den PC Hamburg (PCH) ein gemeinsames Konzert in der wunderschönen Rundkirche „La Porciuncula“ in Platja de Palma arrangiert.

Mit den Bussen ging es von den Hotels in Illetas bei kühlem, regnerischem Wetter nach Platja de Palma in die architektonisch außergewöhnliche Klosterkirche. Der kreisförmige Flachbau besteht in der oberen Hälfte rundherum aus modernen Glasfenstern, die den Sonnengang des Franz von Assisi, dem Heiligen Franziskus, darstellen. In dieser feierlichen Atmosphäre sollten die beiden Chöre vor vollbesetzten Kirchenbänken ihren Auftritt erleben.

Mit dem Präludium in C-Dur von J.S. Bach eröffnete Hans-Dieter Schöne aus Dresden auf der Orgel das Konzert. Johannes Hoja begrüßte die Gäste auf das Herzlichste. Sein Chor brachte in seinem Teil frühlingshafte Melodien zum Erklingen und schloss mit „The Lord bless you und keep you“ von J. Rutter. Das Publikum war sichtlich erfreut und applaudierte dankbar.

Peter Hinsch vom PCH stellte die Beiträge seines Chores vor, die mit dem stimmgewaltigen „Schäfers Sonntagslied“ begannen und bis hin zur „Schönen Isabella von Kastilien“ und seinem Solisten Jürgen Wichmann einen weiten Bogen musikalischer Vielfalt spannten. Nach dem letzten „Olé“ des Chores waren neben dem Beifall viele Bravo-Rufe zu hören.

Der PCD hatte sich inzwischen etwas legerer gekleidet und sein Outfit den nun folgenden Stücken angepasst. Mit einem Roland-Kaiser-Medley, „Was wär’n die Männer ohne uns“, „Wir sind die alten Säcke“ und zum Schluss „Über den Wolken“ hatte der PCD die Lacher und den Applaus auf seiner Seite.

Der PCH hatte sich herkunftsgemäß für den zweiten Teil etwas Maritimes vorgenommen und begrüßte das Publikum mit „Mein Hamburg“. Bei „It’s a long time a go“, „La Paloma“, „Rolling home“ und „What shall we do“ mit den Solisten Hans-Joachim Harms und Walter Wozny kamen die Zuhörer voll auf ihre Kosten, so dass im donnernden Applaus viele Zugabe-Rufe zu hören waren, dem der PCH leider nicht entsprechen konnte.

Denn den Abschluss des Konzertes sollte das eingängige „Dankeschön und auf Wiedersehn“ bilden, das von beiden Chören gemeinsam gesungen wurde. Während des gesummten Teils verabschiedete Peter Hinsch vom PCH die Chöre und bedankte sich beim Publikum für den Besuch und den freundlichen Applaus.

Der Bustransfer erwies sich bei nasskaltem Wetter als etwas hindernisreich. Da die wenigen Busse nur im Pendelverkehr die Fahrgäste zum nächsten Veranstaltungsort bringen konnten, entstanden für die Zurückgebliebenen Wartezeiten von über 90 Minuten, was nicht unbedingt zur ansonsten guten Stimmung beitrug. Teilweise war unnötige Hektik angesagt.

Aber schließlich waren alle im „Galdent“, der Höhle, wie es auch genannt wird, in Llucmajor eingetroffen. Diese einmaligen Lokalität in einem ehemaligen Sandstein-Steinbruch, wurde in ihrer natürlichen Form belassen und zu einer der schönsten Veranstaltungsräumlichkeiten der Welt ausgebaut. Spätestens da war aller Frust, sofern er noch vorhanden war, wie weggeblasen.

An langen Tischen konnte Platz genommen werden und die anregenden und lautstarken Gespräche wurden nur von den musikalischen Beiträgen unterbrochen, die die mitgereisten Chöre auf der Bühne zum Besten gaben. Auch der PCH konnte sich kurz nach seiner Ankunft präsentieren, während sich der PCD noch eine kurze Verschnaufpause erbat. „Mala Moja“ sangen die 34 Sänger vor den ca. 800 Gästen des Abschlussabends des SBdDP, gefolgt von „Aus der Traube in die Tonne“, was genau die Stimmung des Abends traf. Auch hier wieder Bravo-Rufe für diesen schwungvollen Vortrag. Später zeigte dann der PCD mit „Wir sind die alten Säcke“ sein Können, was die eingestimmten Gäste mit lautstarkem Applaus bedachten.

Gutes Essen, reichlich Wein und andere Getränke ließen den Abend zu einem vollen Erfolg werden und wird den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben. Nach diesem, für den Chor erfolgreichen Tag, konnten die anderen Tage individuell gestaltet werden. Doch am Abend trafen sich die Meisten in der Hotelbar wieder. Anfangs standen da noch die Sänger vom Doppelquartett des Steirischen Jägerchores & Singkreis Heiligenkreuz am Wassen – welch ein Name! – die mit ihren Stimmen wunderschöne Lieder an der Bar zum Klingen brachten. Das hielt die übrigen Gäste aber nicht davon ab, sich über alles Mögliche zu unterhalten und auszutauschen. Stimmungsvolle Abende!

Gekrönt wurde das Ganze mit dem sogenannten Abschlussabend am 25.02., da am nächsten Tag für die erste Gruppe die Heimreise angesagt war. Voll war die Hotelbar und für uns reserviert. Und das war gut so, denn es sollte ein abwechslungsreicher Abend werden. Zunächst mussten sich die Sänger vor Kazuo Kanemaki, der das Keyboard spielte, und Yevgen Kuznetskyy am geliehenen Akkordeon aufbauen. Mit ein paar gängigen Liedern, die immer wieder mit Jubel bedacht wurden, gab der Chor noch einmal auf Mallorca seine Visitenkarte ab. Das war’s, dachten alle, als man sich wieder gesetzt hatte. Aber kurz darauf betrat Heinz Nengel die „Bühne“ und outete sich als Regisseur, der für seine „Volksoper von Hieronymus Ganghofer“ Darsteller benötigte. Teilweise zögerlich aber dann doch hatte er sein Ensemble zusammen und begann mit den Proben. Diese erwiesen sich teilweise als problematisch. Vorhang und Wald entsprachen seinen Vorstellungen, aber Sonne und Mond konnten, sehr zur Freude der Zuschauer, leider keinen Gleichklang finden.

Dies ließ natürlich Waltraud Wichmann nicht ruhen und sie forderte die Anwesenden auf, sich im Kreis um sie zu gruppieren. Und dann machte sie vor und alle sollten es nachmachen wie „Mein Hut, der hat drei Ecken“ nach und nach von der phonetischen auf die pantomimische Darstellungsweise umgestellt werden kann. Ein großer Lacher, vor allem als es dem Ende zuging. Die Stimmung war prächtig und alle haben sich an diesem Abend köstlich amüsiert.

Am nächsten Mittag mussten die Ersten leider das Hotel in Richtung Heimat verlassen. Die übrigen Reisenden nutzten die ihnen noch verbleibenden Tage, um die Insel auf individuelle Art und Weise weiter zu erkunden. Als Fazit kann gesagt werden, dass diese Tage auf Mallorca allen Mitgereisten wunderschöne Stunden beschert haben und man sich bereits auf weitere gemeinsame Reisen freut.

Entwurf 85X200Lb

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