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Eine musikalische Reise durch Europa und mehr in Bleckede                 11.12.2013

Gut gelaunt bestiegen über 40 Sänger den Bus nach Bleckede an der Elbe, denn es erwartete sie dort nicht nur ein Konzertauftritt, sondern auch die Aussicht auf kulinarische Genüsse. Diese erreichten die Sänger bereits vor getaner Arbeit. Im Restaurant „Kavala“ hatte unser Sponsor, Herr Richard Wagner, für die Sängerschar nach dem Einsingen im Saal ein griechisches Buffet aufbauen lassen, was allen hervorragend mundete.

Im aufwändig renovierten Saal im „Haus der Künste“ fand an diesem Abend das Benefizkonzert zugunsten der renovierten Orgel in der Bleckeder St.-Jacobi-Kirche statt. Dafür zu spenden lohnt sich, denn diese Orgel mit ihrem hübschen blau-weißen Orgelprospekt, den zwei Manualen, Pedal und knapp 2.000 Pfeifen aus Holz und Orgelmetall wurde 1715 zuerst urkundlich erwähnt. Die Zungenpfeifen hatten sich im Laufe der Zeit verformt und müssen ersetzt werden, was bei der Neuintonation zutage trat.

Der Saal war gut besetzt, als Herr Wagner die Gäste und den Polizeichor Hamburg (PCH) herzlich begrüßte und er seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass es ihm gelungen sei, den PCH für diesen Abend zu verpflichten. Den Dank gab unser Vorsitzender, Peter Hinsch, an den Gastgeber zurück, indem er erwähnte, dass Herr Wagner vor einigen Jahren den PCH mit einem Flügel bedacht hatte, der heute bei jeder Probe fleißig genutzt wird. Er leitete weiter über zum Konzert, das in seinem ersten Teil eine gesangliche Reise durch Europa bot. „Play a simple melody“ führte die Zuhörer über Paris, Kroatien, Spanien, Südtirol und Italien quer durch das südliche Europa. Dann wurde es besinnlicher, aber noch nicht weihnachtlich. Ausgehend von der „Legende von den zwölf Räubern“ über den „Abendfreden“ und „Die Nacht“, den Echochor „Im Wald“ bis hin zum „Jägerchor“ und der klanggewaltigen „Landerkennung“ von Edvard Grieg reichte der Bogen, der das Publikum zu Bravo-Rufen und lautem Beifall anregte.

Nach einer Stärkung in der Pause begann der zweite Teil mit einem musikalischen Erlebnis. Eiko Okuno-Jürgensen brachte auf dem Flügel in einer modernen, fast rockigen von Jack Fina bearbeiteten Interpretation des „Hummelfluges“ von Nikolai Rimski-Korsakow ihr hervorragendes Können zum Ausdruck und riss die Zuhörer damit zu Begeisterungsstürmen hin. Ein gelungener Einstand für den zweiten Teil, der zielsicher auf weihnachtliche Klänge hinführte. Von diesen gefielen dem Publikum besonders gut das „Ave Maria“, „The little drummer boy“, „Freuet euch all“ und die „Petersburger Schlittenfahrt“. Aber auch alle anderen Lieder, die Kazuo Kanemaki, unser Chorleiter, gekonnt dirigierte, trugen zum Gelingen bei,. Nach „Stille Nacht“ folgte der „Gefangenenchor“ und zum Mitsingen „O, du fröhliche“. Standing Ovations waren der Dank für über zwei Stunden Programm. Der Beifall wollte nicht enden, so dass noch eine Zugabe erforderlich wurde. Ganz still und ruhig erklang „Im Abendrot“, aber auch das konnte das Publikum nicht beruhigen, als Herr Kühl aus dem Publikum an das Mikrofon trat und dem PCH auf seine humorvolle Art dankte. Das spornte den Jubel weiter an, so dass sich Chorleiter und Vorsitzender zum absoluten Kontrast entschlossen: „In Honolulu“, was zwar nicht in die Zeit, aber absolut zur Stimmung passte. Manches Mal muss man eben über den Tellerrand blicken

Entwurf 85X200Lb

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