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Konzert auf der Internationalen Gartenschau Hamburg     14.05.2013

Der PCH auf der igs 14.05.2013

„In 80 Gärten um die Welt“ – das ist das Motto der igs 2013 (internationale gartenschau hamburg) in Hamburg-Wilhelmsburg, der Elbinsel, die tragisch bekannt wurde durch die Flutkatastrophe 1962 und später durch seine vielschichtige und multikulturelle Bevölkerung. Auf der igs werden die Besucher auf eine Zeit- und Weltreise durch die Kulturen, Klima- und Vegetationszonen unserer Erde mitgenommen. In sieben verschiedenen Themenwelten erzählen die 80 fantasievoll gestalteten Gärten von fernen Ländern und fremden Kulturen. Dort auf der Hauptbühne Süd hatte der Polizeichor Hamburg an einem Dienstagnachmittag von 16:00 – 18:00 Uhr seinen Auftritt. 50 Sänger hatten sich versammelt, um bei trockenem aber kaltem Wetter ihre Visitenkarte auf dieser sehenswerten Gartenschau abzugeben.

Ebenso wie das Motto der Gartenschau ging auch die musikalische Reise des PCH um die Welt. „Wochenend und Sonnenschein“ entsprach nicht ganz der Wirklichkeit, aber damit begann der bunte Reigen aus neun fröhlichen und launigen Liedern und bekannten Opernchören. Ob das „Fräulein Helen“ und die „Schöne Isabella“ von Otto Kadel als Solist vorgestellt wurden, oder Walter Wozny „seine“ 12 Räuber präsentierte, das Publikum quittierte spätestens die Ankündigungen durch den Vorsitzenden, Peter Hinsch, mit Ah und Oh, als es an die Opernchöre ging. Das Lied der Matrosen aus dem „Fliegenden Holländer“, der Jägerchor aus „Der Freischütz“ und als Abschluss der Gefangenenchor aus „Nabucco“ ließ das Publikum die niedrigen Temperaturen vergessen und sich mit lautem Beifall für die Leistungen des Polizeichores bedanken.

Der zweite Block war dem Maritimen gewidmet, was sich auch in der Kleidung mit Elbsegler und rotem Tuch ausdrückte. Gekonnt begleitet von den Akkordeonisten Monika Brutscher und Yevgen Kuznetskyy und abwechselnd, wie schon im ersten Block, einfühlsam dirigiert vom Ehrenchorleiter, Kazuo Kanemaki, und unserem zweiten Chorleiter, Masanori Hosaka, stieg die Stimmung im Publikum. Zwischen Hamburger Platt und englischen Shanties ging es Hin und Her. Höhepunkte waren Lieder wie „La Paloma“ mit Hans-Joachim Harms oder „Uns Smutje“ mit Jürgen Wichmann als Solisten. Auch Rainer Maerz, Martin Vetter und Otto Kadel glänzten mit Ihren Soli in diesem Seemannsteil aus 14 Liedern. Als zum Schluss „What shall we do with the drunken sailor“ verklungen war, wurden Zugabe-Rufe laut. Und so verabschiedete sich der PCH dann mit einem musikalischen Trip nach Hawaii und dem Lied „In Honolulu“ und „In Hamburg sagt man tschüs“ endgültig von seinen Zuhörern. Ein Konzert in dieser eindrucksvollen Kulisse zu geben, ist schon etwas Besonders und stellt einen weiteren Höhepunkt im Konzertgeschehen dieses Jahres dar.

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