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Der POLIZEICHOR zu Gast an der südlichen Weinstraße        25.09. bis 02.10. 2014

„Lange nicht dort gewesen“, das war das Motto des Polizeichors Hamburg von 1901, um erneut eine Konzertreise nach Edenkoben in Angriff zu nehmen. Nach 1986, 1999 und 2009 sollte es die vierte Tour in diese wunderschöne Landschaft mit den leckeren Weinen werden. Untergebracht waren wir 84 Reisenden wie schon bei dem letzten Besuch in der Sportschule des Südwestdeutschen Fußballverbandes. Daniela Eble, die Leiterin, und Didi, der gute Geist des Hauses, ebenso eine Abordnung des Volkschores Edenkoben 1871 e.V., dessen Gäste wir waren, erwarteten uns nach langer Fahrt bereits ungeduldig, denn das Abendessen stand bereit – und natürlich danach auch das eine oder andere Glas leckeren Edenkobener Weins. Es war für die Meisten, als ob sie in ihr zweites Zuhause kämen, so vertraut war vieles.
Gleich am nächsten Morgen begann das Besichtigungsprogramm mit einer Fahrt durch die malerischen Weinorte, über das Deutsche Weintor nach Wissembourg in Frankreich. Eine reizvolle Stadt, deren Schönheit  wir bei herrlichem Sonnenschein genießen konnten. Von dort aus war es nicht weit nach Hauenstein, dem Mekka für SchuhliebhaberInnen.  Für viele Frauen ein Paradies, denn dort gibt es in den diversen Läden für jede den richtigen Schuh, und dazu passend die Handtasche.Edenkoben 2014 001a
An die südliche Weinstraße schloss sich am Sonnabend eine Tour durch das Elsass an. Auch hier die kleinen, beschaulichen Weindörfer mit ihren engen Gassen und hübschen Häusern. Der bekannteste Ort ist wohl Riquewihr, das wir nach endlos erscheinender Fahrt erreichten. Eine gute Stunde blieb uns, um die mittelalterlichen Gebäude mit ihrer Blumenpracht  zu bewundern. Denn auch ein Kurzbesuch in Strasbourg stand noch auf dem Programm, der mit einem Schnelldurchlauf durch die Stadt und das weltberühmte Münster „abgearbeitet“ wurde. Geschafft kamen wir in die Sportschule zurück, in der  nach dem Abendessen für jeden das passende Getränk bereit stand, das von Didi großzügig eingeschenkt wurde.

Für Sonntag war vorgesehen, dass der PCH ab 11:00 Uhr auf der Festbühne den Frühschoppen  des Weinfestes mit einem Open-Air-Konzert eröffnen sollte. Als wir gerade das Keyboard in Stellung brachten, später abwechselnd bedient von unseren Chorleitern, Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka, und das Akkordeon abstellten, das Monika Brutscher virtuos zum Klingen bringt, kamen die Musikanten von der KAB Blaskapelle St. Martin und  wollten ebenfalls um 11:00 Uhr beginnen. Freundlicherweise durften wir zuerst „ran“ und erfreuten das Publikum mit einem Mix aus stimmungsvollen und maritimen Liedern. Ähnlich wie die Sonne, stieg auch die Stimmung der zahlreihen Zuhörer mit jedem Lied, so dass der Rahmen für ein gelungenes Weinfest gegeben war. 
Die Stunden nach dem Fest endeten am Abend in der Sportschule, wo eine Delegation des Volkschores Edenkoben zum gemütlichen Abend erschien. Mitgebracht hatten sie ein Trio allererster Güte mit Gitarre, Mandoline und Gesang, das uns die Pfälzer Mundart und deren Lieder nahe brachten. Auch wir ließen uns nicht lumpen und gaben mit „Aus der Traube in die Tonne“ und „In Honolulu“ unser Bestes. Dazu der frische Wein, ein wunderbarer Ausklang des Tages.

Gleich neben der Sportschule liegt das ehemalige, Mitte des 19. Jh. von König Ludwig I. erbaute, bayerische Königsschloss „Villa Ludwigshöhe“ und wenige Gehminuten weiter die Talstation der 1954 erbauten Rietbergbahn, einem Sessellift, der den Höhenunterschied von 220 m zur Rietburg in 550 m Höhe bequem überwindet. An diesem Montag ging der Blick weit von der Terrasse der um 1200 erbauten Burgruine über die Rheinebene bis nach Ludwigshafen und Heidelberg. Je nach Gusto machte  sich unsere Reisegruppe entweder zu Fuß oder per Bus auf zum „Naturfreundehaus“. Dort wartete mitten im Wald ein köstliches Mittagsmahl mit erfrischenden Getränken auf uns, das wir im Freien bei herrlichem Sonnenschein genießen konnten. Auch hier war die Zeit begrenzt, weil der Chorleiter um 16:00 Uhr eine letzte Chorprobe für das Konzert am Mittwoch angesetzt hatte. Konzentriert gingen die Sänger zur Sache, während sich die Frauen bei einer Weinprobe die Zeit vertrieben. Letztere trug dazu bei, dass die gute Laune bei dem anschließenden Bummel über das Weinfest noch weiter gesteigert werden konnte. Mit einem Feuerwerk über der Stadt beendeten die Edenkobener gegen 22:00 Uhr ihr diesjähriges Weinfest Unsere Busse standen wenig später pünktlich zur Rückfahrt bereit.Edenkoben 2014 003a

Denn der Dienstag sollte viele Überraschungen für uns bereithalten, wie unser Vorsitzender, Peter Hinsch, bei seiner täglichen morgendlichen Ansprache betonte. Bei leichtem Regen starteten wir in Richtung Heidelberg, wo wir nach einer Irrfahrt durch die Fußgängerzone mit dem Bus die Talstation der Heidelberger Bergbahnen erreichten. 1890 wurde die Standseilbahn eröffnet und 2003 wegen sicherheitstechnischer Mängel stillgelegt und bis zum Jahre 2005 umgebaut. Sie befördert heute bis zu 1 Millionen Fahrgäste im Jahr. Der Blick vom  Schloss auf die Stadt und den Neckar und gegenüber auf den Philosophenweg ist atemberaubend. Als sich schließlich auch die letzten Mitfahrer am Bus eingefunden hatten, ging es nur wenige Meter weiter. Und dort, zwischen Bahngleisen, einer Bundesstraße und dem Neckar, hatten die Vorsitzende des Volkschores Edenkoben, Heidelore Keim-Nolzen, und ihre Mitstreiterinnen eine Pfälzer Brotzeit vom Feinsten mit verschiedenen Sorten Leberkäs‘ im Brötchen und leckerem Riesling aufgebaut, das sich alle bestens schmecken ließen. Auf der Straße ging es weiter zum nahen Bootsanlegeplatz, wo uns von der Weißen Flotte Heidelberg das MS „Europa“ bereits erwartete. Auf dem vollbesetzten Oberdeck fanden die Meisten ihren Platz in der Sonne und bei Wein und Bier unterhielt der PCH die übrigen Fahrgäste auf der Fahrt zwischen Heidelberg und Neckarsteinach und zurück mit Seemannsliedern, die nicht nur an Bord, sondern auch vom Ufer aus beklatscht wurden.

Mittwoch, unser letzter Tag in der Pfalz, führte uns noch einmal nach Strasbourg. Dieses Mal war unser Ziel das Europäische Parlament, wobei wir zunächst fälschlicherweise den Europäischen Rat ansteuerten. Nach der zeitaufwendigen Sicherheitskontrolle wurden wir bei einer Führung und einem Filmvortrag fachkundig und umfassend über die Arbeit, die Kosten, die Mitarbeiter und die Organisation des Europäischen Parlamentes informiert. Am Ende der Führung bedankten wir uns bei den Mitarbeitern mit dem „Chor der Zigeuner (Echochor)“ und dem Gefangenenchor aus „Nabucco“ im nach oben offenen Innenhof des Abgeordnetenhauses „Louise Weiss“. Die Sonne schien von oben hinein und die Akustik  war phantastisch – ein emotionales Erlebnis erster Güte mit Gänsehautfeeling. Auf der Rückfahrt regnete es zeitweise, was im Bus natürlich nicht störte, denn das Besichtigungsprogramm war beendet und wir bewegten uns auf das abendliche Konzert in Edenkoben zu. 
Nach einer Ruhepause in der Sportschule legten wir unsere Chor-Kombination an und fuhren rechtzeitig zum „Kurpfalzsaal“. Dachten wir, denn ehe die Instrumente ihren richtigen Platz auf der Bühne gefunden hatten, die Sänger wissen sollten, wo sie zu stehen und zu sitzen haben und die einzelnen Stücke noch einmal angesungen wurden, verrann ohne Ruhepause die Zeit. Als schließlich das Publikum in den ausverkauften Saal strömte und der Volkschor Edenkoben mit seinem Chorleiter Michael Hilschmann die Bühne betrat, machten es sich die Sänger in den hinteren Reihen bequem und lauschten den ersten Liedern des Volkschores. Heidelore Keim-Nolzen begrüßte die Ehrengäste, das Publikum und den PCH mit warmen Worten, bevor der PCH mit fünf klassischen Liedern sein Programm eröffnete. Der Ortsbürgermeister, Werner Kastner, und die Weinkönigin Nina I. begrüßten ebenfalls das Publikum und betonten die Freundschaft zwischen den beiden Chören. Der zweite Teil des PCH wurde flotter, denn Lieder wie „Conquest of Paradise“, der „Jägerchor“, „Zigeuner spiel uns auf“ oder auch der Gefangenenchor aus der Oper „Nabucco“ rissen die Zuschauer mit; sie schickten die Sänger mit  donnernden Applaus in die Pause. Zum Beginn des zweiten Teils schaffte der Volkschor mit „Zwei kleine Italiener“ und „Rote Rosen, rote Lippen“ sofort eine prachtvolle Stimmung. Von „ßolan bushi“ aus Japan, dessen Inhalt  unser  Chorleiter Kazuo Kanemaki dem amüsierten Publikum erklärte, bis hin zum „Junggesellen“ und  Schlagern von Udo Jürgens spannte sich der Bogen dieses Blocks. Wieder wechselten die Chöre auf der Bühne und der Volkschor sang zur Freude des Publikums „Seemann, lass das Weinen“ und „Tulpen aus Amsterdam“. Zum letzten Auftritt setzten die Sänger des PCH ihre Seemannsmützen auf und begeisterten das Publikum mit Liedern, die Hamburg und zahlreiche ferne Länder besangen. Dabei glänzten als Solisten Jochen Harms, Otto Kadel, Friedrich Wendtorff, Jürgen Wichmann und Walter Wozny. Als „In Hamburg sagt man Tschüss“ verklang, und Gastgeschenke übergeben wurden, forderte das Publikum mit langem Applaus noch eine Zugabe, die der PCH mit „In Honolulu“ gerne gab. Beim anschließenden Beisammensein wurde viel über das Konzert und die Chorfreundschaft gesprochen, die mit einer Einladung an den Volkschor Edenkoben nach Hamburg zu kommen, gekrönt wurde.

In dieser Woche ließen es sich die Sänger Friedrich (Fiete) Wendtroff (25.09.), Jürgen Heeßel (28.09.), Horst Helf (29.09.) und das fördernde Mitglied Renate Harder (01.10.) trotz ihrer Geburtstage nicht nehmen, an der Reise teilzunehmen. Für sie gab es an ihrem jeweiligen Ehrentag zum Dank dafür jeweils ein musikalisches Ständchen.

Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen von einer Woche voller Eindrücke und Erlebnisse, von denen wir noch oft sprechen werden.
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