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Frühlingskonzert 2017                                                                                       29.04. 2017

Für jedes unserer Frühlings- oder Weihnachtskonzerte beginnen die Vorbereitungen für den Polizeichor Hamburg) schon Wochen und Monate, ja Jahre früher. Nicht nur das Konzertprogramm und die Verpflichtungen der Mitwirkenden müssen organisiert sein, sondern auch das touristische Programm der angereisten Gastchöre. In diesem Jahr waren die Sängerinnen vom PolizeiFrauenChor Köln unsere auswärtigen Gäste. Am Freitagmittag trafen die Damen (und ein paar Herren) ein und wurden vom Vorstand im Musikpavillon von Planten un Blomen mit Matjes, Sylter Soße und Schwarzbrot sowie Bier, Helbing-Kümmel und wenig Wasser standesgemäß empfangen. Ihr Hotel, das Radisson Blue, am Dammtor-Bahnhof ist ja nur wenige Schritte entfernt. Viel Zeit hatte man nicht, da eine große Alsterrundfahrt gebucht war, die von 15:00 – 17:00 Uhr bis an die Ohlsdorfer Schleuse führte. Zurück am Anleger Jungfernstieg ging es per Bus oder zu Fuß zum „Feuerschiff“ an den „Vorsetzen“, wo ein leckeres kalt-warmes Buffet im maritimen Ambiente wartete. So waren die Kölnerinnen richtig auf den Konzerttag eingestimmt.

Collage FK 2017Der Musikausschuss hatte wieder ein abwechslungsreiches und fröhliches Programm, passend zur Jahreszeit, zusammengestellt. Der „Einzugsmarsch“ aus der Oper „Der Zigeunerbaron“ eröffnete den Melodienreigen, bevor der Vorsitzende, Gerhard Dammann, das Publikum in der Laeiszhalle begrüßte und das Mikrofon an die Moderatorin Anke Harnack übergab, die danach launig und temperamentvoll durch das Programm führte. Im ersten Block kündigte sie den PCH an, der, abwechselnd geleitet von seinen Chorleitern Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka, die Zuhörer mit „Memory“, „Oh, Champs Elysees“ (Solist Hans-Joachim Harms), „Immer raus aus dem Haus“, dem „Sound of Silence“ (Solist Martin Vetter) und zum Schluss dem „Chianti-Lied“ in seinen Bann zog; am Flügel begleitet von Eiko Okuno-Jürgensen. Begleitet von Gabriela Brezoczki-Wedewardt am Flügel begannen die Kölner Damen unter der Leitung von Mariano Galussio besinnlich mit „Für mich soll’s rote Rosen regnen“, um sich dann temperamentvoll „Caresse sur l’Ocean“ und „El Porompompero“ zu steigern. Mit Mimik, Gestik und schwarzer Brille wurde der „Kriminaltango“ chorographisch zelebriert. Das Publikum war begeistert.

Der nächste Höhepunkt war der Darbietung des Norderstedter Symphonieorchester unter der Leitung von Frank Engelke vorbehalten. Die sogenannte „Jazzsuite Nr. 2“ von Schostakowitsch wurde wirkungsvoll intoniert. Dann trat der Bass-Bariton Jorge Alberto Martinez auf die Bühne und faszinierte das Publikum mit seiner Interpretation der Registerarie aus Mozarts Oper „Don Giovanni“, begleitet von Eiko Okuno-Jürgensen. Sie begleitete auch vor der Pause die beiden Chöre bei den zwei Liebesliedern von Johannes Brahms und beim Lied „Im Prater blüh’n wieder die Bäume“.

Der erste Block nach der Pause gehörte dem Maritimen im entsprechenden Seemanns-Outfit. Zunächst erklang „Kari waits for me“. Dann erlebte Karl Sieg mit „O Shenandoah“ sein Debut als Bass-Solist für den Männerchor. Ein großer Erfolg für ihn, wie der Applaus zeigte. Zum Schluss folgte das Medley „Gruß aus Hamburg“ mit bekannten Hamburger Liedern, in denen als Solisten Walter Wozny, Otto Kadel und Jürgen Wichmann ihr Können bewiesen. Die Akkordeonisten des PCH, Jurij Kandelja und Yevgen Kuznetsky begleiteten nicht nur diese Lieder, sondern gaben als Überraschung anschließend mit einem virtuosen Solostück den vielumjubelten Beweis Ihrer technischen Brillanz. Der Frauenchor betrat nun die Bühne, um wieder fröhliche Akzente zu setzen. „Let’s twist again“ und „What a wonderful World“ waren ihre ersten Beiträge. Mit „Dat Wasser vun Kölle“ von den Bläck Fööss gab es einen Gruß aus ihrer Heimatstadt. Ein weiteres Mal überzeugte das NSO das Publikum mit dem „Trifolien Walzer“ von den Gebrüdern Strauss.

Lauter Jubel ging durch die Reihen, als Jorge Alberto Martinez als Torero selbstbewusst die Bühne betrat, um begleitet von den Chören und dem Orchester das Strophenlied aus der Oper „Carmen“ anzustimmen. Ein Genuss für Augen und Ohren. Ein herzliches Dankeschön sprach der Vorsitzende des PCH den Solisten und allen Aktiven aus und überreichte ihnen einen bunten Frühlingsstrauß. Zunächst ganz behutsam begann das Orchester mit den Trompeten-Soli und dann stimmten alle Sänger gefühlvoll in das „Wiegenlied“ von Brahms ein, das traditionell den Schlusspunkt unter das Frühlingskonzert setzt. Die über 1200 begeisterten Zuhörer bedankten sich für das erfolgreiche Konzertmit einem langen Applaus.

 

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