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Begeisterung in Wakendorf II                                                                          09.12. 2017

Den Gesangverein Frohsinn von 1875 in Wakendorf II verbindet einiges mit dem Polizeichor Hamburg. Viele Mitglieder dieses Gesangvereins sind schon seit Jahren treue Besucher der Frühlings- und Weihnachtskonzerte des Polizeichores. Da wurde es nach 15 Jahre wieder einmal Zeit, auch in Wakendorf II Danke zu sagen und Präsenz zu zeigen. Der Anlass war ein vorweihnachtliches Chorkonzert, Grund genug es mit dem befreundeten Rönnauer Singkreis und dem Polizeichor Hamburg als Gäste zu veranstalten.

Die Sporthalle des Gemeindezentrums war mit langen, festlich dekorierten Tischen eingerichtet und in einer Ecke war alles für das leibliche Wohl aufgebaut: Kaffee und Kuchen, alkoholische und alkoholfreie Getränke sowie belegte Brote, alles von den Mitgliedern selbst gebacken und belegt; da blieb kein Wunsch offen. Als sich die Halle fast bis auf den letzten Platz gefüllt hatte, konnte das Konzert um 15:30 Uhr beginnen. Der GF eröffnete mit „Wir grüßen Euch alle“ und ihre Vorsitzende, Renate Krohn, begrüßte die Gäste, stimmte auf das Programm ein und bat den Singkreis auf die Bühne. Mit launigen Worten sagte ihr Chorleiter, Didij Podszus, deren Programm an, das u.a. Ohrwürmer wie „Hoch auf dem gelben Wagen“ und „Sierra Madre del Sur“ in interessanten Arrangements enthielt, ein musikalischer Beitrag, der lauten Beifall erhielt.Wakendorf2017

Danach war die Zeit für den Polizeichor gekommen, den der Vorsitzende, Gerhard Dammann, vorstellte. Masanori Hosaka trat vor seine Männer, um mit neun Liedern in Folge das Publikum zu erfreuen und mehr und mehr in Stimmung zu bringen. Nach „Mala Moja“ ging es a capella besinnlich weiter mit „Conquest of Paradise“, der „Serenade“, dem überraschenden „Echo-Chor“ und „Die Nacht“. „Bridge over troubled water“ bildete den Übergang zum Jäger- und Gefangenenchor. Diese Lieder und auch die folgenden wurden von Jaerim Kim am Piano gekonnt begleitet. Zum Schluss dieses Teils bot der Männerchor „Il santo nome di Dio Signore“ aus der „Macht des Schicksals“ von G. Verdi dar. Den Solopart sang Aya Toikawa, Sopran, die damit die Zuhörer zu begeisterndem Applaus hinriss. An dieser Stelle muss lobend darauf hingewiesen werden, dass an diesem Nachmittag Masanori Hosaka zum ersten Mal alleinverantwortlich den Polizeichor Hamburg bei einem größeren Konzert leitete. Und das tat er mit Bravour und Können. Glückwunsch!

Der GF mit ihrer sympathischen Chorleiterin, Hjördis Krüger, begann mit „Heaven is a wonderful Place“. Es folgte als Referenz an die Comedian Harmonists „Mein kleiner grüner Kaktus“, sowie zwei afrikanische Lieder mit ihrem mitreißenden Rhythmus. Ein gelungener Beitrag, der die Pause einläutete. Bevor sich das Publikum in der 30minütigen Pause stärken konnte, wurden verdiente Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins für ihre bis zu 60jährige treue Mitgliedschaft im Deutschen Chorverband geehrt.

Im zweiten Teil läuteten die Gastgeber mit „Höret den Ruf“ die Weihnachtszeit ein, wie es im Programm hieß. Der RS begann mit dem Alleluja-Kanon von W.A. Mozart, und einem ungewöhnlichen „Ave Maria“ von Karl May, dem Winnetou-Schriftsteller. Das war sicher den wenigsten in der Halle bekannt. So lernt man immer wieder dazu. Sehr stimmungsvoll dann „Advent ist ein Leuchten“ und das „Kalenderlied“. „Leise rieselt der Schnee“ bildete den besinnlichen Abschluss ihrer Beiträge. Deutsch ging es mit den Wakendorfern weiter. „Im Winterwald“, „Der Christbaum ist der schönste Baum“ und die „Friedensglocken“ erklangen. Als der Beifall verrauscht war, folgte noch das Traditional „Wasn’t that a Mighty Day“, ein schöner Abschluss ihrer Beiträge.

Den Schlussakkord setzten dann die Hamburger mit ihrem weihnachtlichen Auftritt und begannen mit „Gloria in excelsis Deo“. Auf Plattdeutsch folgte „De Glocken de lüt“ mit Martin Vetter als Solist, dann in Latein das „Ave Maria“ von Bach/Gounod und schließlich „Jingle Bells“ zunächst auf Deutsch und der Refrain in Englisch. Das Publikum war entzückt und mit Standing Ovations wurde „You raise me up“ und vor allem das temperamentvolle „Amen!“ bedacht. Aber dem nicht genug. Flott ging es weiter mit „Hail Holy Queen“ und der „Petersburger Schlittenfahrt“ und das Publikum reagierte ebenso. Als letzter Beitrag, wieder mit Aya Toikawa, erklang „O Happy Day“. Bravo- und Zugabe-Rufe waren zu hören. Gerd Dammann bedankte sich bei dem phantastischen Publikum und kündigte eine Zugabe an. Zunächst brachte Aya Toikawa, begleitet von Jaerim Kim am Piano, sehr gefühlvoll das „Pie Jesu“ von L. Webber zu Gehör. Der PCH bedankte sich dann mit dem „Drummer Boy“. Die Vorsitzende des Gesangvereins lobte die Aktiven und überreichte Solisten und Chorleiter Präsente. Für alle Chöre und das Publikum gab es einen gemeinsamen schönen Abschluss dieses Nachmittags. „O du fröhliche“ wurde angestimmt und ein großer Teil des begeisterten Publikums sang aus voller Kehle mit.

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