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Chorreise nach Holland                                                                          14. bis 18.09. 2017

Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung, heißtes. Das war sie auch für die 71 Mitreisenden des Polizeichores Hamburg, als sie alle rechtzeitig am ZOB standen und auf den Doppeldeckerbus, gesteuert von Mini Jeppsson, warteten, der dann auch, geschmückt mit dem Emblem „Polizeichor Hamburg on Tour“ an der Frontseite, pünktlich eintraf. Als alle Koffer verstaut waren, konnte die Reise um 07:15 Uhr beginnen. Anfangs bei gutem Wetter, aber ab Bremen trübte es sich mehr und mehr ein. In Groningen erwartete uns der holländische Reiseleiter bei Regen.1. Collage Hollandreise Konzert am 15.9.2017 in der Adventskerk in Alphens

Gegen 16:00 Uhr erreichten wir unser Ziel, das van-der-Valk-Hotel „Avifauna“ in Alphen aan den Rijn. „Avifauna“ ist ein direkt am Hotel gelegener, sehr schöner Vogelpark, dem wir in den folgenden Tagen, wenn es Zeit und Wetter erlaubten, immer wieder einen kürzeren oder längeren Besuch abstatten konnten. Darin war auch das Restaurant „Casa Havana“ gelegen, in dem wir an den ersten beiden Abenden einmal ein Buffet und am nächsten Tag ein 3-Gang-Menu genießen konnten. Morgens erwartete uns im Hotel ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Dazwischen waren Sightseeing und Konzerte angesagt. Am Freitag sollten wir Amsterdam erkunden. Vorgesehen waren eine Grachtenfahrt und eine Stadtrundfahrt. Leider war es für den Reiseleiter sehr schwierig, einen vernünftigen Busparkplatz zu finden. Dadurch verzögerte sich die Abfahrt der Grachtenfahrt, die übrigens sehr informativ war. Die Stadtrundfahrt fiel aus Zeitgründen völlig aus, da uns im Hotel vor dem ersten Konzert noch ein Abendessen erwartete.

Wenn wir hier von einer Chorreise sprechen, dann ist das nicht ganz richtig, denn an allen drei Tagen, von Freitag bis Sonntag, war ein Konzert terminiert. Daher kann man schon von einer Tournee sprechen. Diese begann am Freitagabend mit einem „Vriendschapsconcert“ zusammen mit dem Alphens Mannenkoor in der Adventskirche in Alphen, also quasi vor der Hoteltür. Die wuchtige Kirche in Form eines griechischen Kreuzes wurde 1920-22 errichtet. Mit kleinen Abweichungen war das vorgetragene Liedgut an den drei Abenden gleich. Besinnliches zu Beginn: dem „Schäfers Sonntagslied“, „Das Glöcklein“ und „Im Abendrot“. Im zweiten Teil dann etwas Flotteres: „Mala Moja“, dem „Echochor“ bis hin zum krönenden Abschluss, dem „Gefangenenchor“. Vor der Pause und zum Abschluss sangen beide Chöre gemeinsam „Conquest of Paradise“ und „Landerkennung“. Das Publikum in der gut besuchten Kirche war mit dem Dargebotenen sichtlich zufrieden.Collage Brummen

Der nächste Tag war mehr vom Wetter bestimmt, das sich nicht sehr ansprechend zeigte. Damit wurde der Start nach Amsterdam auf 12:00 Uhr verschoben. Am Bahnhof setzte der Bus uns ab und jeder konnte in dieser wunderschönen Stadt individuell den Nachmittag gestalten – mit einer Verpflichtung: Treffen um 18:30 Uhr an der Noorderkerk an der Prinsengracht. Denn an jenem Abend sollte in dieser großen, achteckigen Kirche, die von 1620 von 1623 erbaut wurde, das große Konzert stattfinden, das uns Nan van Groeningen, der Veranstalter der Reise, versprochen hatte. Und er war tatsächlich groß, der „gemischte“ Grootkoor, bestehend aus ca. 120 Frauen und sieben Männern. Professionell geleitet wurde er von Etty van der Mei und zeitweise auch von Nan van Groeningen selbst, der sich auch als Solosänger bewies. Am Abend trat zunächst der Grootkoor auf, dann gab der Polizeichor seine musikalische Visitenkarte ab, gefolgt von „The Martin Mans Foundation“, die mit 14 stimmgewaltigen Männern die Zuhörer überzeugten. Nach der Pause ging es in der gleichen Reihenfolge weiter und endete mit dem gemeinsam gesungenen „Conquest of Paradise“, welches in der großen Kirche mit den vielen Sängerinnen und Sängern bei allen einen großen Eindruck hinterließ.

Wenn der Bus abends die müden Sänger und ihre Begleiterinnen absetzte, dann brannte in der Hotelbar „Nimmerzat“ immer noch Licht und lud zu so manchem Getränk ein, jeweils ein schöner Abschluss ereignisreicher Tage.

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Und das war der Sonntag mit dem Brummens Mannenkoor. Jan Willem Brummelkamp holte uns am Hotel ab und begleitete uns mit Erklärungen durch das „grüne Herz Hollands“, wie es genannt wird. Viele Seen und später auch Waldstücke säumten die Straßen. Nach einem Imbiss-Zwischenstopp erfreuten wir die Brummen-Delegation mit Jan Martens und unsere Damen auf dem Parkplatz mit „Aus der Traube in die Tonne“. Kurz darauf schon erwartete uns Brummen, die nette 8.500-Seelen-Gemeinde in der Nähe von Zutphen mit seiner alten Pancratius-Kirche, bei freundlichem Wetter. Ebenso freundlich empfingen uns die Sänger vom Brummens Mannenkoor, mit denen wir vor Konzertbeginn noch die gemeinsamen Lieder, „Mala Moja“ und „Die Rose“ probten. In der Zwischenzeit waren unsere mitreisenden Damen eingeladen, einen Bio-Bauernhof in Ven-Zelderheide zu besichtigen.Collage Noorderkerk Das Damenprogramm mit einer interessanten Führung und einem Besuch des Hofladens verkürzte ihnen die Zeit. Die Kirche war vollbesetzt als der Vorsitzende, Lieuwe Blaauw, das Publikum auch in Deutsch begrüßte und dabei an den Besuch seines Chores in Hamburg im Jahre 2013 erinnerte. Zunächst hatte der PCH, mit seinen beiden Chorleitern, Kazuo Kanemaki und Hosaka Masanori, die Bühne für sich und präsentierte sicher und gefühlvoll seine Lieder. Besonders der „Echochor“ und der „Gefangenenchor“ begeisterten die Zuhörer. Es gab keine Pause, aber zur Überleitung spielte Gerard Geurts, der Chorpianist, auf dem Konzertflügel ein phantastisches Fragment aus „Canto Ostinato“. Ein großer Applaus war ihm damit sicher. Der Brummens Mannenkoor, geleitet von der neuen Chorleiterin Esther Gotink van der Heijden, bestritt den zweiten Teil des Konzertes mit einem bunten Mix aus klassischer und moderner Chorliteratur. Das Finale sangen beide Chöre gemeinsam. Bei anschließenden Bier, Wein und Wurst- und Käsehäppchen waren sich alle Sänger einig, dass es ein gelungener und erfolgreicher Konzertnachmittag gewesen war.

Singen macht Appetit. So zog die Sängerschar ins nahe gelegene Restaurant „Concordia“, wo die ganze Gesellschaft an zehn festlich eingedeckten Tischen Platz nehmen konnte. Die Buffet-Tische waren leer, aber Getränke wurden serviert. Langsam knurrte der Magen, doch endlich wurde die Tür zu einem Nebenraum geöffnet und dort stand ein leckeres, vielfältiges Buffet bereit. Schnell verging die Zeit beim Essen und den vielen Gesprächen an den Tischen. Eine angenehme Atmosphäre herrschte im Raum. Als dann noch das große Dessertmenü mit Eis und Obst serviert wurde, da spätestens war allen klar, dass es ein toller Tag bei Freunden war. Die Heimfahrt verging schnell und in der Bar „Nimmerzat“ nahmen die Wachgebliebenen noch einen Abschiedstrunk, da es am nächsten Morgen hieß, Abschied zu nehmen. Die Rückreise verlief reibungslos und als der ZOB bei Sonnenschein gegen 16:00 Uhr erreicht wurde, fuhr jeder mit guten Erinnerungen an die schönen Tage in den Niederlanden nach Hause.

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