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Rückblicke auf viele Jahre Chorgeschichte seit 2008.

Konzertberichte, Veranstaltungen, Reisen.

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Lange Nacht des Singens Foto Claudia Hoehne

 Auftritt 2018 bei "Lange Nacht des Singens" in der Elbphilharmonie  


Rheinschifffahrt                                                    31. August bis 3. September 2018

Schon seit einigen Jahren hatte der PCH dieses Ereignis im Visier. Zur 12. Rheinschifffahrt, veranstaltet vom „Chor der Hessischen Wasserschutzpolizei e.V.“, hat es endlich geklappt – und niemand hat es bereut. Mit Hilfe des 2. Vorsitzenden, Wolfgang Kaimer, klappte die Vorbereitung dieser Reise hervorragend. Am Freitag früh am Morgen ging es mit 40 Reisenden im Bus ab ZOB Hamburg los. Unterwegs wurde mit belegten Brötchen, Kaffee und einem Ständchen für die Damen gefrühstückt. Rolf Strunk, der Busfahrer, lud später zur Kaffeepause und zum Fassen der Würstchen bei Sonnenschein ein. Letzter Halt vor Wiesbaden war die Raststätte „Taunusblick“ mit einem Aussichtsturm, von dem man Frankfurt auf der einen und auf der anderen Seite den Taunus bei guter Sicht sehen konnte. Das Ziel war das direkt am Hauptbahnhof liegende Motel One, das wir nach problemloser Fahrt gegen 16:00 Uhr erreichten.

Damit blieben 90 Minuten um sich einzurichten, denn es wartete bereits wieder der Bus, um uns zum Abendessen zu bringen. Urig war es dann im „Schoppenhof“ bei Ebbelwoi & Co. und hessischen Spezialitäten. Begrüßt wurden wir dort mit großem Hallo von Rolf Mai, dem 1. Vorsitzenden, und einem Ständchen von einer Delegation des CdHWP, die uns auch in den nächsten Tagen stets gut gelaunt zur Seite stand. Den Nachhauseweg verbanden einige mit ersten Eindrücken von der Innenstadt, wo es mit dem Landtag, dem Rathaus, dem Schillerplatz und den Rhein-Main-Hallen einiges zu entdecken gab.

Um 8:45 Uhr standen am nächsten Tag alle Reisenden am Bus bereit, um die 12. Rheinschifffahrt zu erleben. K1600 IMG 3463 Das MS „Rhein-Star“ wartete bereits in Wiesbaden-Biebrich auf die ca. 200 Gäste, die sich zu dieser Tour angemeldet hatten. Trotz Niedrigwasser konnte das Schiff pünktlich ablegen. Leider mussten zwei vorgesehene Gastchöre kurzfristig absagen, so dass für den musikalischen Teil nur der CdHWSP und der PCH übrigblieben. Nach der Begrüßung durch die jeweiligen Vorsitzenden Rolf Mai und Gerhard Dammann begann der PCH unter der Leitung seines 2. Chorleiters, Masanori Hosaka, und begleitet von Jurij Kandelja am Knopfakkordeon auch sofort mit dem Reigen „Hallo hier Hamburg“ und vier weiteren Shantys. Anschließend zeigten die Männer vom CdHWP ihr Können. Die Chorleitung dort hatte die temperamentvolle Laurie Anne McGowan, die später auch als Solistin ihre gesanglichen Qualitäten bewies. Zwischendurch hieß es aber immer wieder die wunderschöne Landschaft bei strahlendem Sonnenschein auf dem Oberdeck zu genießen. Vorbei an Rüdesheim, Bingen, Assmannshausen, Lorch, Kaub und an der Loreley, wo wir auf dem Oberdeck „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ anstimmten bis nach St. Goarshausen, wo das Schiff wendete, um etwas später in Bacharach festzumachen. K1600 IMG 3515 Dort wurden wir vom Bürgermeister sowie von Bacchus mit seinen Bacchantinnen zum Mittagseintopf im Freien empfangen. Wein und andere Getränke standen reichlich zur Verfügung. Der anschließende Gang durch die malerischen Gassen mit ihren Fachwerkhäusern war ein besonderes Erlebnis. Wieder an Bord ging es nun etwas langsamer rheinaufwärts. Die Zeit wurde aber nicht lang, da die beiden Chöre hin und wieder im Mitteldeck ihre Lieder erklingen ließen. Auf dem Oberdeck unterhielten zwischendurch die Akkordeonisten die Gäste. Gegen 18:30 Uhr legte das Schiff wieder in Biebrich an und entließ seine zufriedenen Fahrgäste. Damit war dieser erlebnisreiche Tag aber noch nicht zu Ende. Nun begab sich die Gesellschaft zu Fuß zum „Schützenhof“ am Schlosspark. Obwohl bereits an Bord die Gerichte ausgewählt waren, war die Küche mit 85 statt der avisierten 50 Gäste überfordert, was sich in längeren Wartezeiten auf das Essen zeigte. Das konnte der guten Stimmung aber keinen Abbruch tun, zumal Wolfgang Kaimer mit der Gitarre und Jurij Kandelja mit seinem Akkordeon einige musikalische Beiträge zum Besten gaben. Der Bus wartete bereits vor der Tür und brachte alle müde aber zufrieden zum Hotel. DSCN2791

Nach diesem Höhepunkt der Reise war es schwer, dem noch etwas hinzuzufügen. Aber auch das gelang dem CdHWP mit einer 2-stündigen Stadtrundfahrt, wo uns Maiko sachkundig informierte. Dabei konnten wir die bekannte Russisch-Orthodoxe Kirche der Heiligen Elisabeth bestaunen, deren fünf vergoldete Kuppeln im Sonnenlicht und in der Frontscheibe unseres Busses glänzten. Anschließend fuhren wir mit der 1888 eröffneten Wasserlast- und Zahnstangen-Standseilbahn auf den 245 m hohen Neroberg, wobei sie auf einer Länge von 438 Metern und bei einer Steigung von 19 Prozent 83 Höhenmeter überwindet. Ein nostalgischer Leckerbissen. Auf dem Neroberg angekommen hatten wir eine fantastische Sicht über Wiesbaden. Natürlich war es unser Anliegen, auch hier unter der Kuppel des Neroberg-Tempels, auch Monopteros genannt, ein Ständchen zu bringen. Passend dazu hatte Masanori Hosaka „Am kühlenden Morgen“ und „Mala Moja“ ausgewählt, sehr zur Freude auch der übrigen Bergbesucher. IMG 3628a

Der Bus stand nach der Talfahrt schon wieder bereit, um uns zum letzten Programmpunkt des Tages, dem Weingut Hammen in Köngernheim, zu bringen, das 45 Kilometer südlich Wiesbadens beheimatet ist. Dort standen vier Trecker mit Anhänger für uns bereit, zur Fahrt in die Weinberge mit „Weck, Woscht un Woi“. Mit dem Woi fing es bereits auf den Anhängern an, wo in der Mitte ein Tisch mit Glashalterungen und seitliche Sitzbänke installiert waren. Ruckelig ging es zwischen Feldern und Rebstöcken bergan, bis uns Kathrin Hammen am ersten Stopp die Grundlagen des Weinbaus erklärte und dabei den dort angebauten Wein kosten ließ, den man auch von den reifen Trauben pflücken und genießen konnte. Etwas weiter erwarteten uns dann zusätzlich zum Wein noch Weck und Woscht (Fleischwurst, Käse und Brötchen). So gesättigt und gut informiert ging es zurück zum Weingut, wo Gelegenheit bestand, den soeben verkosteten Wein auch für zu Hause zu kaufen und mitzunehmen. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Hier war auch der Zeitpunkt gekommen, sich von den Männern des CdHWP zu verabschieden. Helmut Peters bedankte sich mit dem mitgebrachten Küstennebel und unseren CDs für die hervorragende Betreuung. Der PCH würde sich über einen Gegenbesuch in Hamburg freuen. „Aus der Traube in die Tonne“ hieß der Abschiedsgruß des PCH mit dem man auseinanderging. Am Hotel angekommen konnte jeder für sich am restlichen Tag Wiesbaden entdecken und ausklingen lassen.

Montagmorgen startete der Bus um 9:30 Uhr zur Rückfahrt, die ebenso reibungslos verlief wie die Hinfahrt, auch dank des Busfahrers Rolf Strunk, der uns sicher während der ganzen Zeit gefahren hatte. Gegen 17:30 Uhr trafen wir dann am ZOB ein. Damit ging eine interessante und harmonische Reise zu Ende, an die wir uns noch lange erinnern werden.


 


IPA – Grillfest                                                                                    18. August 2018

Angenehme 25 Grad und herrlicher Sonnenschein erwartete die Teilnehmer des IPA-Grillfestes (IPA steht für "International Police Association"), das stets Mitte August auf dem Gelände des Kleingartenvereins „Freude v. 1922“ am Rübenkamp stattfindet. Die Sänger des Polizeichores Hamburg sind zur musikalischen Untermalung schon oft eingeladen gewesen und so auch in diesem Jahr. Um kurz nach 16 Uhr eröffnete der Vorsitzende, Philip Polleit, das Grillfest und hieß alle Anwesenden herzlich willkommen. Bevor Gesang erschallte und die Ehrungen vorgenommen wurden, durfte zunächst einmal das üppige Grillangebot genossen werden. Ob es die Nackensteaks, die Putenbrust oder die Bratwürste waren, wozu Salate und Baguettes bereitstanden, diese ganzen Leckereien und die dazugehörigen Getränke konnten nur kurz den regen Redefluss an allen Tischen stoppen. Das ist ja auch der Sinn solcher Feste. Sie sollen das Gemeinschaftsgefühl stärken und den Zusammenhalt fördern. Das war hier wieder einmal eindeutig gelungen.

Den offiziellen Teil begann der PCH mit dem Polizeigruß und „Hallo, hier Hamburg“ sowie weiteren vier Shantys. Klaus Grzybowski am Akkordeon und die Sänger wurden von Rainer Maerz dirigiert. Zwischen den zwei Gesangsblöcken nahm der Vorsitzende verschiedene Ehrungen für 40-jährige Mitgliedschaft und besonderes Engagement im Verein vor, denn ohne den persönlichen Einsatz des Einzelnen läuft in keinem Verein etwas. Den zweiten Teil begannen Martin Vetter, Gesang und Gitarre, und Klaus Grzybowski, begleitendes Akkordeon, einfühlsam mit „Min Jehann“ und danach Saschas „Lucky Day“, das der Stimmung und dem Wetter entsprach. Der PCH setzte seinen Auftritt mit weiteren Shantys fort, bei dem unsere Solisten Hans-Joachim-Harms, Rainer Maerz, Martin Vetter und Walter Wozny wieder zum Einsatz kamen. Mit „Honolulu“ verabschiedete sich der PCH von einem dankbar applaudierenden Publikum. Inzwischen waren fast drei fröhliche Stunden vergangen und nach und nach leerten sich die Plätze. Alle gingen mit dem Gefühl, einen schönen Nachmittag in angenehmer Umgebung erlebt zu haben, nach Hause.


Polizeimeister und Polizeimeisterinnen                                          30. Juli 2018

Der Polizeichor Hamburg begleitet inzwischen sechs Mal im Jahr die jungen Polizeianwärter nach ca. 6 Monaten ihrer Ausbildung musikalisch bei der Vereidigung im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses. An diesem Tage konnte der PCH miterleben, wie den 100 Anwärtern am Ende ihrer 2 ½ jährigen Ausbildung die Ernennungsurkunde zum Polizeimeister in einer Feierstunde, zwar nicht im Rathaus, aber auf dem Gelände der Polizeiakademie überreicht wurde.

Diesen Festakt eröffnete pünktlich um 11:00 Uhr der PCH mit „Only You“, bevor der Leiter der Ausbildungsabteilung, Herr Fiebiger, die Anwärter und ihre zahlreich erschienenen Angehörigen sowie die Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft willkommen hieß. Neben dem PCH überbrückte die Band PaBaMeTo mit einem „Tag in Granada“ den Übergang zum nächsten Programmpunkt, einer Rede zur Übergabe an den Vollzug, die der Polizeivizepräsident, Herrn Brand, hielt. Er bedankte sich bei den Absolventen für ihre gezeigten Leistungen und ehrte die Lehrgangsbesten mit einem kleinen Geschenk. Nun sind sie vollwertige Polizisten, die den Dienst an den Menschen in Hamburg wörtlich nehmen sollten. Dazu sind Fingerspitzengefühl und Augenmaß notwendig, wenn sich Menschen an die Polizei wenden. Prävention und Hilfe sind wichtige Teile der Polizeiarbeit, die so vielfältig ist wie sonst kaum ein anderer Beruf. Mit guten Wünschen für die weitere Dienstzeit beendete er seine eindrucksvolle Rede.

Mit „You raise me up“ leitete der PCH über zu einem Rückblick auf die 2 ½ jährige Ausbildungszeit, die drei Absolventen der vier verschiedenen Lehrgruppen launig vortrugen.

Mit einer Eigenkomposition, dem „Spontango“, begeisterte ein weiteres Mal die Band PaBaMeTo. Nun war für die Absolventen der Höhepunkt gekommen, denn sie nahmen aus der Hand von Thomas Model, dem Ausbildungsleiter, ihre Ernennungsurkunden entgegen und verließen danach sichtlich stolz die Bühne. Mit dem Singen der Nationalhymne endete diese Feierstunde.


Lange Nacht des Singens in der Elbphilharmonie                      23. Juni 2018

Bereits am Vortage begann das Abenteuer Elbphilharmonie für den PCH. Der Termin diente der Vorbereitung und Einweisung in dieses wunderschöne Konzerthaus. Die Sänger erfuhren, wo sie sich umkleiden konnten und auf welcher Bühne sie auftreten durften. Dem PCH wurde eine Garderobe im Konferenzbereich des Westin-Hotels zugewiesen. Von dort war es nicht weit zu „unserer“ Bühne, die auf der Plaza aufgebaut war.

Am Veranstaltungstag trafen sich alle Sängerinnen und Sänger bereits um 16:00 Uhr im Großen Saal zur Begrüßung, zum Einsingen und zum Üben der gemeinsamen Lieder, der Sing Alongs, die im Hauptteil am Abend von allen gesungen werden sollten und von Frieder Bernius, dem Leiter des weltbekannten Stuttgarter Kammerchores, vorgestellt wurden.

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Zwischen 18:00 und 20:30 Uhr traten am Sonnabend die Chöre auf vier Bühnen auf, neben der Plaza-Bühne auch noch im Kleinen Saal und im Foyer des „Großen Saales“ im 13. und 16. OG. Der Hauptteil fand dann ab 21:00 Uhr im „Großen Saal“ statt, wozu auch alle bis dahin teilnehmenden Chöre Platzkarten erhalten hatten. Insgesamt 25 Chöre wurden aus über 200 Bewerbungen zur Teilnahme ausgewählt. Hier begegnete sich die bunte Szene der Hamburger Laienchöre, die die Elbphilharmonie einen Abend lang in ein klangvolles Stimmenmeer verwandelte.

Nach den „Alsterperlen“, dem Schulchor der Grundschule Alsterredder, war der PCH um 18:30 Uhr gefragt. Ausgesucht vom Chor und Kazuo Kanemaki, wurden klassische Pop-Songs vorgetragen: „Only you “, „Sound of Silence“, Yesterday“, „You raise me up“, und „Bridge over troubled water“, gefühlvoll von Masanori Hosaka auf der Geige und von Eiko Okuno-Jürgensen am Piano begleitet. Nach dem letzten Beitrag war die Begeisterung so groß, dass unser Vorsitzender, Gerhard Dammann, noch eine Zugabe versprach. „Aus der Traube in die Tonne“ hieß das Lied, mit dem sich der PCH nach einer eindrucksvollen halben Stunde von der Plaza-Bühne verabschiedete.

Im „Großen Saal“ erwartete die Zuhörer ein Abend der Superlative des Chorgesangs. Es waren die größeren oder kleineren Formationen, die meist ihre klassischen Beiträge perfekt und eindrucksvoll vortrugen. Darunter war auch der große Projektchor mit 280 Sängerinnen und Sängern, ein Augen- und vor allem Ohrenschmaus erster Güte. Besondere Momente trug Thomas Cornelius dazu bei. Er präsentierte auf der gewaltigen Elbphilharmonie-Orgel (4.765 Pfeifen!) als deutsche Erstaufführung Ausschnitte aus seiner eigenen Komposition „Lux Aeterna“ und begleitete später zusammen mit dem Projektchor und dem ganzen Saal die beiden Sing Alongs „Der Mond ist aufgegangen“ und gegen 23:30 Uhr zum Abschied „In Hamburg sagt man Tschüss“.

Alle, die das erste Mal oder wieder einmal in der Elbphilharmonie waren, erlebten sechs Stunden voller neuer Eindrücke. Ob es nun Pop-, Jazz-, Klassik- oder Shanty-, oder Kirchen-, Schul- und Kinderchöre oder Vocal Bands waren, die Bandbreite war beeindruckend und zeigte, dass das Singen die richtige Medizin ist, um glückliche Momente zu erleben.

 

 

 

 

 


 Wittenburger Mühlensingen                                                           10. Juni 2018

Zum 13. Mühlensingen des Landkreises Ludwigslust-Parchim, des Musikvereins Wittenburg e.V. und der Stadt Wittenburg wurde auch der Polizeichor Hamburg als Gastchor eingeladen.

Das ist besonders erwähnenswert, da die anderen acht teilnehmenden Chöre und Gruppen alle in der Region beheimatet sind. 

Das schöne Gelände rund um die Mühle erwartete die 35 Hamburger Sänger bei strahlendem Sonnenschein. Die Erdholländer Windmühle wurde 1890 von Schwerin nach Wittenburg umgesetzt und 1946/47 instandgesetzt, wo sie bis 1955 mit Wind und Strom betrieben wurde. Seit Ende 2014 präsentiert sich die 15 m hohe Wittenburger Mühle in ihrer heutigen Form, ein imposanter Anblick.

Mühlenfest 2018 klein 

Als Highlight und als erster Programmpunkt wurde der Polizeichor Hamburg von der Vorsitzenden des Musikvereins, Bianca Langediekhoff, angekündigt. Auf der Bühne vor der Fachwerkscheune gewannen die Sänger mit fünf schmissigen Seemannsliedern sofort die Herzen der zahlreichen Zuschauer: „Capitano“, „La Paloma“, „Frei wie der Wind“, „My Bonnie“ und dem Medley „Gruß aus Hamburg“ waren die Garanten für gute Laune, wie unser Vorsitzender, Gerhard Dammann in seinem Grußwort zum Ausdruck brachte. Kazuo Kanemaki zeigte sich als Chorleiter gut gelaunt und zufrieden mit der Leistung seiner Männer.

Vielfältig und unterschiedlich in ihrem Können waren die weiteren größeren und kleineren Chöre und Gruppen. In dem dreistündigen, vielfältigen Programm hörten die Zuschauer Volkslieder, Pop-Songs, Bedächtiges und Mitreißendes. Am Ende der gelungenen Veranstaltung versammelten sich alle Sängerinnen und Sänger vor der Bühne sangen einen eigenen Text zu der Melodie „Freude schöner Götterfunken“. Einen schöneren Abschluss dieses Freiluft-Konzerts am Nachmittag konnte man sich nicht wünschen.

 

 

 

 

 


Tag der Chöre in Rahlstedt                                                                 06. Mai 2018

Am Tag nach dem Frühlingskonzert hieß es früh aufstehen, denn die nächste Herausforderung wartete auf den Polizeichor Hamburg. Die Parkresidenz Rahlstedt, in der wir schon zur Weihnachtsfeier gesungen haben, veranstaltete in diesem Jahr den „Tag der Chöre“. Dieses Fest für die Bewohner, aber auch für Interessierte von außerhalb, ist der Chormusik gewidmet. Neben dem PCH war eine Gospel-Gruppe, der Shanty-Chor „Windrose“, die Hamburger Alsterspatzen anwesend und zum Finale traten aus Rahlstedt/Farmsen der gemischte Chor „Germania von 1908“ und der Männerchor „Adolphina“ auf.

Herrlicher Sonnenschein und blühende Blumen empfingen die Besucher im Innenhof der Anlage, wo auch die Bühne mit einem weißen Klavier aufgebaut war. Fast alle Plätze waren besetzt, als der Direktor, Herr Berns, den „Tag der Chöre“ etwas verspätet eröffnete und als Ersten den PCH mit lobenden Worten vorstellte. Mit sieben maritimen Liedern begleitet von Jurij Kandelja am Akkordeon startete das PCH-Programm. Unsere Chorleiter, Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka, wechselten sich mit Dirigat und am Piano ab. Gerhard Dammann moderierte kurz unser Programm mit weiteren Liedern der gehobenen Unterhaltung: von „Die Rose“, dem „Chianti-Lied“, „Sukiyaki“ bis hin zu „Bridge over troubled water“. Der „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“ bildete den klassischen Schlussakkord dieser einstündigen Vorstellung. Bei allen Liedern konnten sich die Sänger über herzlichen Applaus der Besucher freuen, was auch Herr Berns erfreut feststellte. Mit einem Blumenstrauß bedankte er sich bei Kazuo Kanemaki und forderte mit etlichen Zuhörern eine Zugabe, der der PCH gern mit dem „Jägerchor“ aus dem „Freischütz“ nachkam.


Frühlingskonzert in der Hamburger Laeiszhalle                             5. Mai 2018

Seit Jahresbeginn hat sich der Polizeichor Hamburg (PCH) auf diesen Tag und diesen Auftritt akribisch vorbereitet. Ebenso wie die Weihnachtskonzerte ist das Frühlingskonzert ein Höhepunkt des Chorjahres. Chorleiter und Musikausschuss haben wieder ein Programm zusammengestellt, das in seiner Vielfalt kaum zu übertreffen ist. Von „Einzug der Gäste“ aus der Oper „Tannhäuser“ von Richard Wagner bis hin zu populären Klassikern wie „Yesterday“ von den Beatles reichte der musikalische Bogen. Den PCH unterstützen am Flügel, Jaerim Kim aus Südkorea, und unsere bewährten Könner am Akkordeon, Jurij Kandelja und Waldemar Beresowski. Sie sind für die Begleitung im maritimen Teil verantwortlich. Aber was wäre ein Frühlingskonzert ohne Gäste. In diesem Jahr waren es der Frauenchor der Münchner Polizei (FMP), das Bundespolizeiorchester (BPO) aus Hannover, der Johannes-Brahms-Chor Hamburg (JBC) sowie die temperamentvolle Sopranistin aus Brasilien, Nivea Freitas. Die musikalische Leitung lag in den bewährten Händen der beiden Chorleiter des PCH, Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka.

Collage Frühlingskonzert 2018 klein

Sie alle boten den fast 1.200 Zuschauern an diesem sonnigen Frühlingstag 2 ½ Stunden bester Unterhaltung. Mit dem klanggewaltigen „Einzug der Gäste“ begrüßten das Orchester, der Brahms-Chor und der Polizeichor das Publikum. Der Vorsitzende des PCH, Gerhard Dammann, hieß das Publikum und die Ehrengäste willkommen und übergab das Mikrofon an NDR-Moderatorin, Theresa von Tiedemann, die in ihrer sympathischen Art die Moderation des Nachmittages übernahm. Das BPO unter der Leitung von Matthias Wegele begeisterte die Zuhörer mit der Ouvertüre aus „Die lustigen Weiber von Windsor“. Mit Jaerim Kim gestaltete der PCH den nächsten Block mit frühlingsfrischen Melodien wie dem „Trinklied im Mai“, „Zigeuner spiel uns auf“, „Yesterday“ und dem japanischen Ohrwurm „Sukiyaki“. Den Schluss bildete „Die Post“, sehr stimmungsvoll begleitet von dem Solo-Trompeter des BPO Freddy Cardenas. Nivea Freitas und das BPO erfreuten das Publikum mit einer Arie aus „Lucia di Lammermoor“ von Donizetti, eigens von Mattias Wegele für das Orchester und Nivea Freitas arrangiert. Der Liederbogen des FMP, geleitet von Dr. Evi Haberberger. reichte von „Die Gedanken sind frei“ bis hin zu „Eine neue Liebe“ von Jack White, alles in sehr interessanten Arrangements dargeboten. Ein bisschen Wiener „Schmäh“ tut immer gut. Das bewies der PCH vor der Pause mit den „Wiener Spezialitäten“, die das Publikum begeisterten.

Das BPO eröffnete den zweiten Teil mit Melodien aus „West Side Story“. Mit einem stürmischen Applaus bedankte sich das Publikum. Seemännisch gekleidet betrat dann der PCH wieder die Bühne, um mit vier Liedern das Fernweh und die Sehnsucht nach Wellen und Meer in die Laeiszhalle zu holen. Überzeugend gestaltete das BPO mit seinem „Super Mario Bros.“ den nächsten Auftritt des FMP. Die Damen machten den Zuhörern mit dem „Kriminaltango“, „Somewhere over the rainbow“ und einer Hommage an den Norden mit „Dat du meen Leevsten büst“ eine große Freude. Nivea Freitas und das BPO brachten aus der Donizetti Oper „Linda di Chamounix“ eine Arie, in die sowohl stimmlich als auch instrumental großartig war.

Wenn sich zum Abschluss über 100 Akteure auf der Bühne versammeln, dann kann es sich nur um ein gewaltiges Werk handeln: „Ecce gratum“ und „O Fortuna“. aus Carl Orffs „Carmina Burana“. Das begeisterte Publikum, hielt sich wie schon bei den vorangegangenen Liedern, auch hier nicht mit tosendem Applaus zurück. Eine Anerkennung für die gezeigten Leistungen. Allen Beteiligten Danke zu sagen für die zu schnell vergangenen Stunden übernahm Gerhard Dammann, der sich mit Wein und Blumen für die Solisten bedankte. Dann verlosch das Licht auf der Bühne und aus verschiedenen Winkeln des Saales erklangen zum „Wiegenlied“ die Trompetenrufe, bevor die Chöre einstimmten und gefühlvoll dieses schöne Lied zum Klingen brachten. Ein eindrucksvolles Erlebnis für alle, ob auf der Bühne oder im Saal.

Wir freuen uns jetzt schon auf die Weihnachtskonzerte am 22.12.2018, wieder in diesem wundervollen Konzertsaal, der Laeiszhalle Hamburg.        



 Vereidigungen                                                                   14. März, 12. und 18. April 2018

Die Polizei stockt auf. Das kann man ganz deutlich an den Vereidigungen der Polizeibeamten erkennen. Waren es vor einigen Jahren noch je eine Vereidigung in Frühjahr und eine im Herbst, so sind es inzwischen jeweils drei Vereidigungen geworden, jedes Mal mit ca. 100 Polizeianwärterinnen und –anwärtern. So auch bei den drei oben genannten Frühjahrsterminen. Das ist mehr, als aus dem aktiven Dienst ausscheidet, wie bei den Ansprachen immer wieder betont wird.

Das Polizeiorchester und der Polizeichor Hamburg geben dieser Veranstaltung im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses einen würdevollen Rahmen. Das Polizeiorchester unter der Leitung von Dr. Kristine Kresge beginnt meist mit einem klanggewaltigen Stück, das oft die großen Kristalllüster zittern lässt. Dann begeben sich der Polizeipräsident, Ralf Martin Meyer oder sein Vize, Wolfgang Brand, an das Rednerpult, um die Anwärter zu begrüßen und auf ihre kommenden Aufgaben einzustimmen. In diesem Jahr gab es einige besondere Anwärter: 11 ehemalige Soldaten wechselten im Rahmen eines bundesweit bisher einmaligen Projekts mit einer verkürzten, 18-monatigen Ausbildung in den Polizeidienst. Dazu begrüßte der Polizeipräsident sieben norwegische junge Polizeibeamte in fließendem Norwegisch - Gäste eines deutsch-norwegischen Austauschprogramms. Danach singt der PCH. Meistens sind es maritime oder populäre englische Lieder, die von Akkordeon oder E-Piano begleitet werden. Das Ganze ist dann etwas besinnlicher als der Beitrag des Polizeiorchesters zuvor und leitet über zu den Gedanken zum Polizeiberuf, die von zwei oder drei Lehrgangsteilnehmern abwechselnd vorgetragen werden. Unterschiedliche Aspekte werden hier deutlich. Ob es die Einstellung zum Polizeiberuf im Allgemeinen und die Erwartungen daran, oder die Erfahrungen der ersten Monate der Ausbildung sind. Teils humorvoll, teils aber auch voller Respekt vor dem Kommenden sind die Kommentare geprägt. Hieran schließt sich ein weiterer musikalischer Teil an, der vom Chor und dem Orchester gemeinsam vorgetragen wird. Mal ist es ein Opernchor, ein Evergreen oder z.B. die „Festliche Hymne“ aus Finlandia von Jean Sibelius. Etwas Abwechslung ist angesagt, obwohl die zu Vereidigenden und ihre Gäste immer andere sind. Die Offiziellen und Honoratioren aber sind gewöhnlich die Gleichen.

Die eigentliche Ansprache zur Vereidigung hält der Präses der Behörde für Inneres und Sport, Andy Grote, oder, wenn er verhindert ist, sein Staatsrat. Hierin weisen sie auf die Bedeutung des Eides hin, mit dem die Anwärter sich verpflichten, die Verfassung und die Gesetze zu wahren und die Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen. Zur Ablegung des Eides treten die jungen Polizisten gemeinsam vor und werden anschließend per Handschlag vom Polizeipräsidenten und dem Senator beglückwünscht. Mit den Hymnen „Hammonia“ und dem Deutschlandlied geht der Festakt zu Ende. In den Nebenräumen ist dann Zeit für alle Anwesenden, bei einem kleinen Umtrunk das eben Geschehene nachklingen zu lassen.


Feierstunde in der Akademie der Polizei                                                       29. März 2018

Das Polizeiorchester Hamburg war verhindert, die Feierstunde anlässlich der Verleihung des Grades „Bachelor of Arts“ in der Akademie der Polizei am Braamkamp musikalisch zu begleiten. Daher wurde der Polizeichor Hamburg um Mithilfe gebeten, die er gern anbot.

Zwei Studiengänge werden im Fachhochschulbereich der Akademie angeboten: für den Laufbahnabschnitt II (ehemals gehobener Dienst) und für den Laufbahnabschnitt I (ehemals mittlerer Dienst). Das Besondere an dem 3-jährigen Studium ist die Praxisbezogenheit, die zwei 6-monatige berufspraktische Abschnitte enthält. Das alles hatten 44 Absolventen der drei Studiengruppen an diesem Tag erfolgreich abgeschlossen.

Der Polizeichor war auf Veranstalterwunsch nur mit einem 21-köpfigen Chor angereist, seinen beiden Chorleitern, Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka, sowie Juri Kandelja und Waldemar Beresowski mit ihren Akkordeons und dem PCH-Keyboard. Die Feierstunde eröffnete er mit „Bridge over troubled water“, bevor die Dekanin Prof. Dr. Kristin Pfeffer die Anwesenden begrüßte und darauf hinwies, wie stolz die Akademie sein kann, wieder 44 Absolventen in den aktiven Polizeidienst übergeben zu können. Der Leiter der Akademie, Thomas Model, und der Dozent Andreas Hoffmann überreichten die Auszeichnungen für die beste Bachelorarbeit und den Michael-Weiß-Preis an die Studiengangbesten. Herr Model ist übrigens der Nachfolger unseres aktuellen Polizeipräsidenten, Ralf Martin Meyer. Vor dem nächsten Beitrag trat das Duo „Pabameto“ auf. Die 21-jährigen Zwillingsbrüder Pay Bandik und Melf Torge Nonn überraschten die Zuhörer mit gespielten Bildern auf Kontrabass und Klarinette. Zwei Absolventinnen dankten den Lehrenden für die ereignisreiche Zeit, kritisierten aber auch, dass durch die Praktika die Lehrinhalte sehr kompakt durchgezogen werden mussten. Sie wären glücklich, diesen Ausbildungsweg gegangen zu sein und freuten sich auf die kommenden Herausforderungen. Nun trat der Polizeichor mit zwei maritimen Liedern wieder in Aktion. „What shall we do“ und „Hallo, hier Hamburg“ hieß es und der Beifall zeigte, dass mit diesen Liedern die richtige Wahl getroffen worden war. Die Verleihung des Bachelorgrades und die Übergabe der Zeugnisse übernahmen die Professoren Kristin Pfeffer und Jan Sohrt, der Vorsitzender des Prüfungsausschusses ist. Der nächste musikalische Beitrag kam wieder von den Brüdern Nonn, dieses Mal mit Kontrabass und Saxofon. Herrn Model war es nun bestimmt, die Absolventen nach drei Jahren zu verabschieden, sie an den Vollzug zu übergeben und ihnen alles Gute für ihren weiteren Berufsweg zu wünschen. Mit der Nationalhymne ging eine eindrucksvolle Feierstunde zu Ende.


 Freude am Wiesenkamp                                                                                    11. März 2018

In Volksdorf, einem der schönsten grünen Stadtteile Hamburgs, liegt die „Residenz am Wiesenkamp“, die zum Albertinen Diakoniewerk gehört. Von dort hatte sich Monika Keller, die Veranstaltungsleiterin, beim PCH gemeldet und um einen Auftritt im Frühling gebeten. Dem Wunsch kam der PCH gerne nach, wie unser Vorsitzender, Gerhard Dammann, in seiner Begrüßung anmerkte, da wir im Januar 2016 schon einmal am Wiesenkamp erfolgreich aufgetreten sind. Das sollte sich an diesem Sonntagnachmittag wiederholen.

Ein vielfältiges Programm bestimmte den Melodienreigen. Mit „So sei gegrüßt“ wurde der Frühling begrüßt. Es folgten „Die Post“, gefolgt vom Beatles-Song „Yesterday“ und „You raise me up“, um mit dem „Trinklied im Mai“ und „Die Rose“ auf Deutsch fortzufahren. „Amen!“ mit unseren Solisten Rainer Maerz und Martin Vetter war der nächste Clou, der die Bewohner entzückte. Nach dem ruhigen „Brigde over troubled water“ folgte flott „Zigeuner, spiel uns auf“. Das waren die Lieder, die von viel Beifall begleitet wurden, bevor es zum maritimen Teil überging. „Frei wie der Wind“ von Santiano hieß das erste Stück aus diesem Block. Hierbei konnte unser 2. Chorleiter, Masanori Hosaka, auch sein Können auf der Geige beweisen, während Kazuo Kanemaki dirigierte. Begleitet wurden wir von unseren beiden Akkordeonisten, Jurij Kandelja und Waldemar Beresowski, der seit Kurzem Yevgen Kuznetskyy ersetzt, der uns leider aus beruflichen Gründen nicht länger instrumental unterstützen kann. „Ob es der „Hamborger Kedelklopper“, „La Paloma“, „Capitano“ oder „My Bonny ist over the ocean“ war, viele im Publikum sangen diese bekannten Lieder mit. Es ist doch ein Zeichen dafür, dass dieser Programmteil in keinem unserer Konzerte in solcher Umgebung fehlen darf. Der Applaus nach jedem Stück bewies es uns. Auch konnten sich unsere weiteren Solisten Walter Wozny, Jürgen Wichmann und Otto Kadel hier wieder einmal Sonderapplaus verdienen. Den Schlusspunkt bildete das Medley „Gruß aus Hamburg“, in dem noch einmal viele bekannte Seemannslieder zusammengefasst sind. Mit einem lauten „Schiff ahoi!“ verabschiedete sich der Polizeichor Hamburg von dem begeisterten Publikum, was sich auch aus den Dankesworten der Veranstaltungsleiterin, Monika Keller, heraushören ließ, als sie sagte “Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude“ und uns damit signalisierte, dass der PCH gerne wieder zu einem Konzert am Wiesenkamp eingeladen wird – aber nicht mehr in diesem Jahr! Das wäre ja auch wenig zu viel des Guten!


 Mit den Schwarzmeer Kosaken in der Trinitatis-Kirche                            11. Februar 2018

Fast könnte man von einem Heimspiel sprechen, wenn der Polizeichor Hamburg in der Trinitatis-Kirche auftritt. Denn schon oft waren wir Gäste in dieser 1649/50 erbauten Kirche. Der Turm wurde jedoch schon nach 40 Jahren abgerissen und von Jacob Bläser neu errichtet. 70 m hoch und der Turmspitze von St. Katharinen ähnlich, sollte er den Hamburger Türmen Konkurrenz machen. Das Kirchenschiff wurde dann 1742/43 neu errichtet und diente bis zur Zerstörung durch Bomben am 24.07.1943 als Hauptkirche in Altona. Ab 1958 erfolgte der Wiederaufbau mit einem kreuzförmigen Kirchenschiff, das von dem ebenerdigen, zentralen Altar und einer Orgelgalerie dominiert wird. Besonders hervorzuheben ist hierbei das einzige historische Ausstattungsstück, das auf einer neu geschaffenen Kreuzsäule errichtete Kruzifix mit einem lächelnden Jesus. Diese Darstellung ist im europäischen Raum einzigartig. Collage Trinitatis 0218

In dieser stimmungsvollen Atmosphäre sollten wir mit dem Schwarzmeer Kosaken-Chor (SKC) von Peter Orloff ein Konzert geben. Wie bereits 2009 und 2011, so auch 2018. Wie kann man so einem stimmgewaltigen Solisten-Chor „Paroli“ bieten? Denn verstecken muss sich der PCH mit seinen 40 Sängern ganz gewiss nicht! So wurde im ersten Teil auf Kontrast gesetzt, den Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka dirigierten. Am Flügel begleitete wie immer professionell Jaerim Kim, die mit „Sehr gut“ gerade ihr Masterexamen im Fach Klavier an der „Hochschule für Musik und Theater“ in Hamburg abgelegt hatte. „Bridge over troubled water“ und „Only you“, gefolgt von „Die Rose“ und „You raise me up“ waren Melodien, die ins Ohr gingen. Den Schlusspunkt bildete „Amen!“ mit seinem sich ständig steigernden und variierenden Rhythmus. Die Zuhörer in der vollbesetzten Kirche waren begeistert und dankten mit einem lang anhaltenden Applaus für diese gelungenen Darbietungen.

Das betonten auch die Schwarzmeer-Kosaken, die nun von der Orgelempore mit erhobenen Daumen ihre Anerkennung für die musikalischen Darbietungen des Polizeichores zum Ausdruck brachten. Aus acht Sängern und drei Instrumentalisten besteht dieser russische Chor. Voran Peter Orloff als Ataman, (= früher Kosakenführer), der den traditionellen Chor seit 1993 leitet. Es gibt viele Don Kosaken-Chöre, aber nur einen Schwarzmeer Kosaken-Chor, betonte er in seiner Begrüßung. Vom Tenor über den Bariton bis hin zu den Bässen ist jeder der Sänger ein exzellenter Solist. Stimmen so schön und groß wie Russland; das wurde bei den folgenden Liedern deutlich. Ihr Auftritt begann mit dem Teil „Heiliges Russland – aus der russ.-orthodoxen Liturgie“. „Ein Chor der singend betet und betend singt.“ – das ist ihr Motto, mit dem sie das Publikum immer wieder, besonders mit ihren Soloeinlagen, mitrissen.

Nach der Pause war der Polizeichor mehr klassisch eingestimmt. Die erste Überraschung für die Zuhörer war der „Echochor“, bei dem aus einer Ecke der Kirche der Widerhall erschallte. Mit dem „Jägerchor“ und „O Isis, o Osiris“ folgten zwei bekannte Opernchorsätze. Lebensfroh wurde es mit dem Trinklied aus der Oper „Ernani“. Der Polizeichor beendete seine Darbietungen mit dem „Chor der Gefangenen“ aus der Beethoven-Oper „Fidelio“. Ein gelungener Auftritt, der die Besucher verzückte.

Hatte der Kosakenchor im ersten Teil schwarze Kittel getragen, so erschienen sie jetzt mit weißen Kitteln auf der Empore, um im zweiten Teil hauptsächlich traditionelle russische Volksweisen und Balladen zu singen. Aber auch der „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“ und die „Petersburger Schlittenfahrt“ wurden intoniert. Hier wurde die ganze Bandbreite des Könnens und des Stimmumfangs der einzelnen Mitglieder besonders deutlich. Klar und ohne Timbre kamen die Töne, ob sie nun mit der Kopfstimme die höchsten Höhen erklommen oder mit dem tiefsten Bass das Kirchenschiff vibrieren ließen.

Zum Abschied sangen alle gemeinsam „Guten Abend, gut‘ Nacht“. Es war ein eindrucksvoller Nachmittag, der allen, Mitwirkenden und Publikum, sehr viel gegeben hat. Der Polizeichor Hamburg hat sich in dieser Konstellation gut geschlagen, was sich aus den Worten des Dirigenten der Schwarzmeerkosaken entnehmen ließ: „Was singt ihr bloß für schwierige Lieder!“ Dass diese auch noch perfekt zu Gehör gebracht wurden, verdanken wir unseren Chorleitern.


 Jahresabschlussessen 2017                                                                              13. Januar 2018

Wieder war „Der Zeppelin“ das Ziel unseres diesjährigen Jahresabschlussessens, zu dem sich 94 Teilnehmer, d.h. Sänger und deren Frauen sowie einige fördernde Mitglieder angemeldet hatten, um es sich bei Grünkohl oder Roulade gutgehen zu lassen. Ein Tusch ertönte vom DJ Bernd Riedesser und Gerhard Dammann, der Vorsitzende des PCH, begrüßte die Anwesenden und hob dabei hervor, was die Sänger im Jahr alles geleistet hätten. Ehe das Essen aufgetragen wurde, nahmen die Sänger Aufstellung und sangen sehr zur Freude aller anderen Anwesenden den Sängergruß der Polizei. Das Essen war wie gewohnt lecker und reichlich, so dass der Absacker nach dem kalorienreichen Mahl und vor dem Dessert allen gut tat und damit der offizielle Teil eröffnet war. Jahresabschluss2017

Für 10-jährige Mitgliedschaft erhielt Claus Even die bronzene Vereinsnadel und Hans-Jürgen Möller wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft im Chorverband der Deutschen Polizei mit der Ehrennadel in Platin geehrt. Gerhard Dammann lobte nun die Sänger für ihre engagierte Mitarbeit im vergangenen Jahr. Von 70 Terminen hatten die Sänger Martin Gottschalck und Walter Wozny 68 wahrgenommen und Jürgen Wichmann war insgesamt 67-mal dabei. Eine Flasche Wein war die Belohnung für ihren Einsatz. Dann wurden noch Jutta Harms und Monika Wohlt nach vorn gebeten, denn sie hatten ebenso wie Heidi Rathmann, die leider nicht an diesem Abend dabei sein konnte, den Chor sowie ihre Männer beim Kartenverkauf und –versand tatkräftig unterstützt. Ein prachtvoller Blumenstrauß, überreicht vom Vorsitzenden, war das Dankeschön für ihre Arbeit. Ein ebenso großes Dankeschön mit Blumenstrauß erhielt Marlies Stein für ihre hervorragende Betreuung der fördernden Mitglieder. Kazuo Kanemaki traf aufgrund eines anderen Termins etwas später ein. Er bat die Sänger nochmals auf die Tanzfläche. „Die Rose“ und die „Petersburger Schlittenfahrt“ schafften einen flotten Übergang zum gemütlichen Teil des Abends.

Bisher hatte man den DJ nur im Hintergrund gehört, um die vielen Gespräche an den Tischen nicht zu stören. Aber nach dem Essen wollten sich dann die meisten Gäste bewegen. Schon ab dem zweiten Tanz füllte sich die Tanzfläche mehr und mehr und man konnte bewundernd zuschauen, wie unsere Sänger mit ihren Partnerinnen das Tanzbein schwangen. Singen hält eben nicht nur die Stimme in Schwung. Zwischendurch nahm Sebastiano Palazzo, einer unserer neuen Sänger, das Mikrofon und sang, begleitet vom DJ, in italienischer Sprache den Oldie „Marina“. Kurz vor Mitternacht erklangen dann die letzten Töne und auch die noch bis zum Schluss gebliebenen Gäste verließen zufrieden den „Zeppelin“.


 Neujahrkonzert - zu Gast in Norderstedt                                                     12. Januar 2018

Kaum hatte das neue Jahr begonnen (einen Tag vor dem Jahresabschlussesse 2017), wartete bereits der erste Auftritt auf die Sänger des Polizeichores Hamburg. Eingeladen wurde der Chor von dem Norderstedter Sinfonieorchester zur Teilnahme am 19. Norderstedter Neujahrskonzert in der TriBühne, dem großen Veranstaltungszentrum in Norderstedt. Es war das erste Mal, dass der Polizeichor in der Nachbarstadt auftrat. Veranstalter dieser Konzerte sind der „Rotary Club“ und die „Musikschule Norderstedt“. Mit deren Erlös wird die Kulturstiftung und die Musikarbeit an den allgemeinbildenden Schulen Norderstedts gefördert. Wie seit Jahren war auch dieses Konzert wieder mit ca. 800 Plätzen restlos ausverkauft, wie Rüdiger George, der Leiter der Musikschule, in seiner Moderation erfreut feststellen konnte. Stiftung Norderstedt

Den ersten Teil des Programms gestaltete das Sinfonieorchester des Lessing-Gymnasiums unter der Leitung von Stefan Köttgen mit Werken von G.F. Händel, J.S. Bach, N. Rimsky-Korsakoff und J. Williams. Zwischendurch wurden übergroße Schecks an Schüler überreicht, auf denen die jeweiligen Zuwendungen standen, die von der Kulturstiftung an die Schulen geflossen waren. Anschaffungen von Instrumenten und Geräten, und Unterstützung bei musikalischen Projekten wurden unterstützt.

Nach der Pause eröffnete der PCH den zweiten Teil des Konzerts. Der Moderator führte nach der Vorstellung des Chores und seiner Chorleiter, Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka informativ und humorvoll durch das Programm. “Conquest of Paradise“ war der erste Titel, dem die gefühlvolle „Die Rose“ folgte. Mit dem flotten „Jägerchor“ ging es weiter, bevor der so genannte Echochor aus der Oper „Preciosa“ von C.M. von Weber das Publikum überraschte. Mit G. Verdis „Gefangenenchor“ schloss der PCH seinen solistischen Teil. Das Publikum war begeistert und drückte dies lautstark durch einen lang anhaltenden Beifall aus.

Das Norderstedter Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Engelke erfreute die Zuschauer mit einem selten gehörten Stück von F. v, Suppé, dem „Ein Morgen, ein Mittag und ein Abend in Wien“, das sehr stimmungsvoll erklang, wobei das Solo-Cello von Daphne Barchewitz einen besonderen Akzent setzte. Gemeinsam präsentierten nun Chor und Orchester die heimliche Nationalhymne Finnlands, die „Festliche Hymne (Finnlandia)“ von Jean Sibelius. Der Applaus übertönte fast das vorher Gehörte und zeugte von einem zufriedenen Publikum. Wolfhard Tietgen vom „Rotary Club“ übergab an die Vorsitzende der Kulturstiftung, Hella Schmitt, einen Scheck über € 12.000,00, ein erfreuliches Ergebnis dieses Abends. Unter Applaus ließ Rüdiger George als Dank an alle Mitwirkenden langstielige Rosen und an die Dirigenten Blumensträuße überreichen. Dem Wunsch nach Zugabe kamen Chor und Orchester gerne mit dem zackigen „Einzugsmarsch“ aus der Operette „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauss nach. Doch das Publikum forderte noch mehr, so dass, nun dirigiert von Kazuo Kanemaki, der „Einzugsmarsch“ ein zweites Mal erklang. Damit ging ein erfolgreiches Konzert zu Ende und für alle Sänger das 80-minütige Stehen auf der Bühne. Singen kann eben nicht nur die Stimme beanspruchen...

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