Bis zum Frühlingskonzert

in der Laeiszhalle am 4. Mai sind es noch

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China und Hamburg begegnen sich                                                              29. September 2018

Das war wirklich ein erfüllter Sonnabend. Seit langem geplant waren die „Herbstklänge“ in „Planten un Blomen“. Aber ab Mai schob sich in diese Planung das „China Time 2018 Chor-Festival“ unter dem Motto „Das gemeinsame Singen verbindet und überwindet.“ Auch der PCH wurde gebeten, daran teilzunehmen. Kein Wunder, denn das Festival stand unter der Gesamtleitung unseres Chorleiter Kazuo Kanemaki. Folgerichtig nahmen neben den chinesischen Chören auch weitere von Kazuo Kanemaki geleitete Hamburger Chöre daran teil. Bereits einen Tag vor unseren Konzerten fand der Auftakt mit fünf Chören in der Hauptkirche St. Trinitatis in Altona um 19:00 Uhr statt.

Der Kleine Saal der Laeiszhalle war vollbesetzt, als pünktlich um 12:00 Uhr das Konzert vom „Chinesischen Chor Hamburg“ mit dem Kanon „Viva la Musica“ eröffnet wurde. Drei weitere Lieder folgten, ehe der PCH die Bühne betrat. A capella erklangen „Schäfers Sonntagslied“ und der Echo-Chor „Im Wald“. Am Flügel begleitet von Masanori Hosaka kam der PCH mit den Pop-Klassikern „You raise me up“, „Sound of silence“ und „Bridge over troubled water“ beim begeisterten Publikum sehr gut an. Persönlich wurden Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka sowie stellvertretend für den Polizeichor Gerhard Dammann mit einer goldgerahmten Urkunde und einer roten Rose belohnt. Bevor jedoch die Sänger die Halle verließen, wurden sie mit einem kleinen chinesischen Schnaps zum nächsten Auftritt in „Planten un Blomen“ verabschiedet. Dort wartete im Musikpavillon bereits die nächste Herausforderung auf die Sänger; dieses Mal „Open Air“.

Das Wetter war kühl aber trocken. Der Musikzug Hoisdorf unter der Leitung von Jürgen Stache probte bereits, als die Sänger nach und nach eintrafen, um sich zunächst im Parkrestaurant „Rosenhof“ an einer Currywurst oder Bratwurst zu laben, die der Schatzmeister für die erschöpften Sänger zur Stärkung vorbestellt hatte. Nach der Probe mit dem Musikzug ging es um 15:00 Uhr mit dem gemeinsamen „Conquest of Paradise“ los. Die Sonne schien, als der Vorsitzende, Gerhard Dammann, die Zuhörer in den gut gefüllten Reihen begrüßte. Der PCH setzte das Programm mit eingängigen Melodien fort, wie „Play a simple melody“, „Yesterday“, der „Schönen Isabella“ und zum Schluss dieses Blocks „Mit 66 Jahren“ von Udo Jürgens. Tosender Beifall war nach jedem Stück der Dank des Publikums. Während der Musikzug Hoisdorf flotte Melodien anstimmte, füllten sich die Seitenplätze mehr und mehr mit chinesischen Sängerinnen und Sängern, die nach ihrem Auftritt in der Laeiszhalle nun beim Polizeichor Hamburg zu Gast waren. Der „Chinesische Chor Hamburg“ mit ihrer Dirigentin Lu Jiajun brachte stimmungsvolle Lieder aus der Heimat zum Klingen, am E-Piano begleitet von Xiao Ying. Bei den Auftritten in „Planten un Blomen“ darf der Seemannsteil nicht fehlen. Das bringt immer Stimmung und lädt das Publikum zum Mitsingen ein. Von „Capitano“ bis zum Medley „Gruß aus Hamburg“ reichten die musikalischen Beiträge, bei denen unsere Solisten Hans-Joachim Harms, Otto Kadel, Rainer Maerz, Martin Vetter, Jürgen Wichmann und Walter Wozny ihr Können präsentieren konnten.

Als Jürgen Stache wieder das Kommando über den Musikzug Hoisdorf übernahm, bekam das Motto des Chor-Festivals seine eindrucksvolle Bestätigung. Da sich die Sonne ein wenig verzogen hatte, hatten sich die chinesischen Sängerinnen und Sänger erhoben, um sich etwas zu bewegen. Es dauerte gar nicht lange, bis die Musik des Musikzuges viele animierte, sich nicht nur rhythmisch zu bewegen, sondern auch zu tanzen. Da ließen sich einige Sänger des PCH natürlich nicht zweimal bitten und tanzten fröhlich mit den begeisterten Sängerinnen zu „Erinnerungen an Zirkus Renz“ oder „Golden swing time“. Ein schönes Bild der Lebensfreude.

So angeregt war es für die Mitglieder des „Chores der Elderly (Senioren) Universität Shanghai“ eine große Freude, das Publikum mit ihren vier Liedern, darunter das „Halleluja“ von G.F. Händel, bestens zu unterhalten. Fotos wurden gemacht bevor sich der Polizeichor und der Musikzug Hoisdorf mit dem „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“ von einem begeisterten Publikum verabschiedeten.

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