Über uns

Ehemals von Polizeibeamten als „Quartett Teutonia von 1901″ gegründet, öffnete sich der Chor in den 1950er-Jahren auch für Sänger mit anderen Berufen und erhielt 1976 seinen heutigen Namen. Heute ist der Polizeichor Hamburg der älteste Polizeichor Deutschlands.

Im Chor wird vierstimmig gesungen. So vielschichtig wie Beruf und Herkunft der Sänger ist auch das Repertoire: Es reicht vom klassischen Liedgut über Volkslieder, Seemannslieder, Opern- und Operettenchöre bis hin zu Gospels und Popmusik. Diese Vielfalt zeigt sich bei den Frühlings- und Weihnachtskonzerten in der Laeiszhalle Hamburg vor bis zu 3.600 Besuchern, aber auch bei zahlreichen öffentlichen Auftritten — von Vereidigungsfeiern im Hamburger Rathaus bis zum Neujahrsempfang des Ersten Bürgermeisters.

Seit dem zweiten Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts unternahm der Chor zahlreiche Konzertreisen — innerhalb Deutschlands von Flensburg bis zum Bodensee, aber auch in zahlreiche europäische Länder, in die USA, nach Kanada, China und Japan.

Der Polizeichor Hamburg bei einer Einbürgerungsfeier im Hamburger Rathaus
Einbürgerungsfeier im Festsaal des Hamburger Rathaus mit dem Ersten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher

Kazuo Kanemaki & Masanori Hosaka

Kazuo Kanemaki dirigiert
Kazuo Kanemaki, 1. Chorleiter
Masanori Hosaka dirigiert
Masanori Hosaka, 2. Chorleiter

Im Oktober 1990 gewann der Chor Kazuo Kanemaki als Chorleiter — ein Glücksgriff, der sich bis heute bewährt: Immer wieder führt er den Chor an neue Herausforderungen heran. Seit Januar 2012 wird er dabei von Masanori Hosaka als 2. Chorleiter unterstützt, wodurch eine differenzierte Stimmarbeit möglich wurde.

Ihr Vorgänger Walter Heyer leitete den Chor zwanzig Jahre lang und schrieb zahlreiche Chorsätze, darunter „Wo froh Musik erklingt“ — bis heute die inoffizielle Hymne der Polizeichöre in Deutschland.